Mit dem Modell solle Gruppensprecher Manfred Fattler, so die Ansicht von Gemeinderatsmitglied Adalbert Oehler, zu einer der nächsten nichtöffentlichen Sitzungen des Gemeinderats kommen und das Konzept vorstellen.

  • Automatisierung der Glocke: Zu seinem Bedauern habe er noch immer keinen verbindlichen Termin der Schonacher Firma Turmuhren Schneider bekommen, wann die Automatisierung der kleinen Glocke eingebaut werden könne, so Fattler. Man könne die Kapelle aber auch ohne dieses Detail wieder an die Gemeinde übergeben, so die Ansicht der Mitarbeitenden.
  • Exponate: Zahlreiche Exponate, nicht nur aus dem Kurort, seien der Gruppe um Sprecher Manfred Fattler zur Verfügung gestellt worden. Selbst aus Villingen, St. Georgen und Hammereisenbach seien Bilder oder Skulpturen gespendet worden, so Fattler.
  • Bänke: Drei kleinere Kirchenbänke haben die Aktivisten für das Kapellchen eingeplant, um in Ruhe an diesem Ort verweilen zu können – es soll ja auch ein Rückzugsort werden zur inneren Einkehr.
  • Aktionen für Bürger: Daneben fasste Fattler noch einmal die Ziele der Gruppe und ihr Selbstverständnis in Worte – das Dorf durch gezielte Aktionen für Bürger und Besucher attraktiver zu gestalten, möglichst mit Geld, das die Gruppe durch Spendenbeträge erhalte, die Gemeinde selbst solle nur im Ausnahmefall angefragt werden – wiewohl ein Großteil der Projekte direkt der Entlastung des Bauhofs dient.
  • Mitmachen: Jeder, der mithelfen möchte, sei willkommen, da seien Alter, Geschlecht und Herkunft völlig unerheblich. Einmal monatlich werde er über den Stand der Finanzen informieren, keiner soll jemals mit privaten Mitteln haften. „Wir machen nur das, was wir leisten können“, machte Fattler deutlich. Dabei seien alle Mitglieder gleichberechtigt, Projekte gehe man dann an, wenn eine Mehrheit der Mitarbeitenden dafür stimme. Er wünsche sich zudem, dass der Umgang miteinander weiterhin so fair bleibe wie bisher. Alles, was die Gruppe angehe, geschehe in enger Abstimmung mit Gemeinderat und Bürgermeister.
  • Lampen im Park: Als neue Projekte denke man über eine Verschönerung der alten Ruhebänke im Landschaftsgarten nach, einige Lampen im Park gelte es wieder auf Vordermann zu bringen und Ende März soll bereits die Osterdekoration aufgebaut werden. Die müsse aber teilweise ebenfalls wieder auf Vordermann gebracht werden.
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  • Aussegnungshalle: Ins Blickfeld rutschte auch die neue Aussegnungshalle. „Sollen wir die Metallträger an der neuen Aussegnungshalle streichen?“, fragte Fattler. Das wurde rundweg abgelehnt.
  • Wassertretstelle: Die Wassertretstelle zeige viele Baustellen auf, so müssten das Haltegeländer gerichtet, das Bild aufgehübscht und vor allem der Ablauf gerichtet werden.
  • Bushaltestellen: Rolf-Dieter Gruner sprach an, dass man die Hundertwasser-Aktion nach dem großen Zuspruch auch auf andere Bushaltestellen ausdehnen sollte – zunächst solle die an der B 500 bei der Inselklause, aber auch auf der anderen Seite, ein dem Maler angepasstes Design bekommen. Als dringliche Aufgabe gelte es, den künftigen Raum der Gruppe im Schulhaus zu richten.
  • Skulptur: Einen kurzen Abriss zu der Skulptur in der Friedhofskapelle gab Adalbert Oehler: Sie stamme aus den frühen Sechzigern von einem Waldkircher Künstler namens Hubert Bernhard. Das schöne Werk sei damals für etwa 1500 Mark gekauft worden.

Da das Datum des nächsten Monatstreffens auf den Rosenmontag fällt, will sich die Gruppe ausnahmsweise nach dem Arbeitseinsatz am Donnerstag, 7. März, treffen.