Die malerische Kulisse für ein Rennspektakel der besonderen Art bildet am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Juni, die Hochfirstschanze in Neustadt. Dann geht die mittlerweile fünfte Auflage des "Hochschwarzwälder Dreckeimerrennens" über die Bühne. Das Rennen, bei dem präparierte Mülltonnen als Rennvehikel zum Einsatz kommen, organisieren der Hornschlittenverein Hornochsen Neustadt und die Narrenzunft Neustädter Gägs.

Rennerfahrung auf beziehungsweise mit Mülltonnen müssen die Teilnehmer nicht mitbringen zum Hochschwarzwälder Dreckeimerrennen, das am Samstag, 2. Juni, 16.30 Uhr, mit der technischen Abnahme der Rennmaschinen seinen Auftakt nimmt. Auch wenn der Spaß im Vordergrund steht – was die technischen Modifikationen der Renntonnen und die Sicherheitsausstattung der Fahrer anbelangt, gehen die Veranstalter kein Risiko ein. Es gelten strikte Vorgaben, die von der Rennleitung kontrolliert werden, bevor eine Startfreigabe erteilt wird.

Wer gerne eine Mülltonne pilotieren will, aber über kein eigenes Rennvehikel verfügt, kann gegen einen kleinen Obolus bei den Veranstaltern eine regelgerecht aufgemotzte Mülltonne ausleihen und sich damit auf die Rennpiste wagen.

Ab 17.30 Uhr stehen Probeläufe auf dem Programm, die im weiteren Verlauf des Renngeschehens in die ersten beiden Wertungsdurchgänge auf der zirka 300 Meter langen Strecke münden. Das Rennprogramm findet am Sonntag, 3. Juni, ab 11 Uhr, mit einem weiteren Wertungslauf seine Fortsetzung. Anschließend startet die sogenannte Gaudiklasse. Dabei geht es nicht um die schnellste Zeit, bewertet wird vielmehr die am originellsten präparierten Mülltonnen und weitere Vehikel, die mit Bauteilen von Mülltonnen aufgerüstet sind. Das können beispielsweise präparierte Einkaufswagen, Schubkarren, Fahrräder oder Bollerwagen sein. Mit dem vierten und letzten Wertungsdurchgang endet das Renngeschehen auf der Piste, die Siegerehrung bildet den Abschluss des diesjährigen Hochschwarzwälder Dreckeimerrennens. Es wird sowohl Einzel- als auch Mannschaftswertungen geben.

Die Rennstrecke verläuft auf zirka 300 Metern Länge auf der Zufahrtstraße zur Hochfirstschanze vom Schützenhaus zur Unterführung an der Bundesstraße B 31. Sie stellt durchaus Anforderungen an das fahrerische und technische Geschick der Mülltonnen-Piloten, wie die Erfahrungen aus den Vorjahren gezeigt haben.

Besucher können das Rennen nicht nur als Schaulustige hautnah verfolgen, sondern kommen auch in der an die Rennstrecke angrenzenden Zeltstadt auf ihre kulinarischen Kosten. Am Samstagabend steigt dort eine Party mit Live-Musik. Die Band „Stainless“ lässt es dort ab zirka 21 Uhr so richtig krachen. Außerdem übernehmen mit Frank Riffel und Andreas Reiner alias „DJ Frank" und DJ Andi" zwei Größen der lokalen Entertainment-Szene die musikalische Untermalung.