"Wir haben die traurige Plicht, der Öffentlichkeit mit zu teilen, dass gestern Abend bei einem tragischen Flugzeugabsturz unser Inhaber, Bauherr und Visionär Josef Wund mit seinem Piloten und Copiloten tödlich verunglückt ist", informierte Jessica Mittmann vom Badeparadies Schwarzwald am Freitag. Nur wenige Tage vor der geplanten Eröffnung des neuen Palais Vital, einer weiteren Aufwertung des Badeparadies Schwarzwald, erschütterte die Nachricht vom Tod des 79-jährigen Unternehmers und Architekten, die Region.

"Wir sind in Titisee-Neustadt und im Hochschwarzwald tief betroffen. Die Nachricht kam für uns völlig unerwartet. Josef Wund war eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Das Badeparadies war eine regelrechte Initialzündung für den Hochschwarzwald. Wir wären ohne das Badeparadies heute nicht da, wo wir jetzt sind", erklärte Bürgermeister Armin Hinterseh im Gespräch mit dieser Zeitung. In ihrer öffentlichen Wahrnehmung würden Titisee-Neustadt und der Hochschwarzwald ohne das Badeparadies heute ganz anders dastehen, so Hinterseh. "Die Region hat durch das Badeparadies einen richtigen Qualitätssprung erlebt. Josef Wund hat immer mehr geleistet und abgeliefert, als eigentlich ausgemacht war. Er hat Verträge immer übererfüllt. Er war als Unternehmer ein absolutes Vorbild", sagte der Bürgermeister sichtlich erschüttert.

Das Badeparadies, Alleinstellungsmerkmal der Ferienregion Hochschwarzwald, setzt seine Erfolgsgeschichte seit der Eröffnung im Dezember 2010 fort. Rund 38 Millionen Euro investierte Josef Wund aus Friedrichshafen in die jüngste Erweiterung Palais Vital. Die Badegäste sollen auf 4000 Quadratmetern und auf drei Ebenen Ruhe, Entspannung, Gesundheit und Wellness finden. Wund hat unter anderem das Badeparadies Schwarzwald am Titisee und die Therme Erding gegründet.