Eine zweite große Hürde ist geschafft, der Umbau des Erdgeschosses der Volkshochschule Titisee-Neustadt. Seit den Pfingstferien wurden Wände rausgerissen, neue Räumlichkeiten geschaffen, neue sanitäre Anlagen eingebaut und dies alles während des laufenden Betriebs, wie Geschäftsführerin Karin Hausmann informiert.

Barrierefreiheit wichtig

Vor allem die Barrierefreiheit hatte Priorität, ebenso das Gewinnen neuer Räumlichkeiten. So wurden aus dem bisherigen Eingangsbereich zwei Seminarräume geschaffen, mit der Umlegung des PC-Raums mit zehn Plätzen wurde im Obergeschoss ein weiterer Seminarraum eingerichtet.

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Vor allem der Umbau im Eingangsbereich war für Karin Hausmann, Claudia Reichmann, Alice Stich und Katharina Decker-Stripp eine große Herausforderung. „Wir haben es gerne gemacht und das Ergebnis hat uns für den Lärm belohnt“, so die Meinung der Damen.

Geschäftsführerin Karin Hausmann rechts präsentiert die neuen Räumlichkeiten der VHS Hochschwarzwald. Bild: Gerold Bächle
Geschäftsführerin Karin Hausmann rechts präsentiert die neuen Räumlichkeiten der VHS Hochschwarzwald. | Bild: Gerold Bächle

Dabei bekommen die Handwerker ein dickes Lob, die auf die Belange der VHS Rücksicht genommen hätten, aber auch die Arbeiten zügig und Hand-in-Hand geleistet hätten. Insgesamt hat die VHS nach dem zweiten Bauabschnitt sechs Räume, darunter auch einen Gymnastikraum und ein Besprechungszimmer.

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2020 sind als dritter Abschnitt das Obergeschoss und der Brandschutz vorgesehen. Danach hofft man, aus den vielen Gebäuden, die bisher angemietet wurden, „alles unter einem Dach zu vereinen“. So wurden alleine beim Postplatz in Neustadt 80 Stunden für die Integrationskurse angeboten.

Der Umbau wird selbst finanziert

Diese Räume können bis Ende des Jahres aufgegeben werden, freut sich Karin Hausmann. Insgesamt wird der Umbau die Volkshochschule 280 000 Euro kosten: „Wir finanzieren alles aus eigenen Mitteln“, so Hausmann. Zwanzig Jahre hätte man gespart.

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Das Gebäude wurde 1968 von der Stadt Titisee-Neustadt als ein zweistöckiger Anbau mit Lesesaal und Gymnastikraum an das Kneippkurmittelhaus angebaut. Es zog die Kurverwaltung ein, danach die Tourist-Info, zuletzt war hier nur noch ein Info-Point. Die Volkshochschule war zunächst im Erdgeschoss untergebracht. Seit 2018 hat sie das Gebäude ganz für sich und baut es nach und nach für ihre Belange aus. Der Standort in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und auch Parkplätzen ist ideal. Das Gebäude wurde für 20 Jahre gepachtet.