Teilnehmerrekord mit 1300 Läufer hieß es beim Red Bull 400 Lauf an der Hochfirstschanze. 5000 Zuschauer verfolgten dieses Spektakel, den härtesten 400-Meter-Lauf der Welt, hinauf auf die Schanze. Das Finish der Herren hätte nicht nervenaufreibender sein können, am Ende stand mit Ahmet Arslan der Sieger fest und zwar mit sensationellen 3.34,8 Minuten, sein dritter Sieg in Folge an der Hochfirstschanze.

Sie geben alles: An der Hochfirstschanze müssen die Extremsportler 35 Grad Steigung und 140 Höhemeter überwinden, wenn sie den Red Bull 400 gewinnen wollen. Bilder: Gerold Bächle
Sie geben alles: An der Hochfirstschanze müssen die Extremsportler 35 Grad Steigung und 140 Höhemeter überwinden, wenn sie den Red Bull 400 gewinnen wollen. Bilder: Gerold Bächle | Bild: Gerold Bächle
  • Sportler enorm gefordert: Der vierte Red Bull-Lauf an der Hochfirstschanze fordert von den Teilnehmern alles ab, Ausdauer, Disziplin, Kampfgeist, gilt er doch als härtesten 400-Meter-Lauf der Welt. Die Lokalmatadore haben mehrfach an der Schanze geübt, erklärten beispielsweise die Löffinger Ghetto-Sportler.
1300 Läufer – vom Profi bis Hobbysportler – aus über 30 Nation stellen sich den sportlichen Herausforderungen an der Hochfirstschanze.
1300 Läufer – vom Profi bis Hobbysportler – aus über 30 Nation stellen sich den sportlichen Herausforderungen an der Hochfirstschanze. | Bild: Gerold Bächle
  • Nervenaufreibendes Finish: Die Männer lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei der Titelverteidiger Ahmet Arslan am Ende das Finish in einer sensationellen Zeit von 3:34,8 Minuten gewann, mit zwei Sekunden Vorsprung. Für den türkischen Extremläufer war dies der dritte Sieg in Neustadt. Auf Rang zwei folgte Tomas Celko (SVK), Dritter Wurde Julian Kern aus Deutschland. Das mitfiebernde Publikum hatte den Lokalmatador Simin Stiebjahn (Mountainbike-Profi) gesehen, der lange Zeit das Feld anführte und er auf den letzten Metern von den Top-Drei geschlagen wurde. Der letztjährige Vize Anton Palzer musste krankheitsbedingt aussetzen. Den Sieg bei den Frauen holte sich Suzy Walsham aus Singapur mit 4:54,3 Minuten, sie verpasste dabei nur knapp die Frauen-Bestzeit aus dem vergangenen Jahr.
Bereits zum dritten Mal sichert sich Ahmet Arslan den Sieg beim Red Bull 400-Lauf an der Hochfirstschanze, flankiert (links) vom Tomas Celko (SVK) und rechts Julian Kern aus Deutschland.
Bereits zum dritten Mal sichert sich Ahmet Arslan den Sieg beim Red Bull 400-Lauf an der Hochfirstschanze, flankiert (links) vom Tomas Celko (SVK) und rechts Julian Kern aus Deutschland. | Bild: Gerold Bächle
  • Staffelläufe: Nicht weniger spannend waren die Staffelläufe, hier siegte die Neustädter Tageszeitung. Auf Rang zwei kamen die HTG Warriors mit Thorsten Rudolph, Jonas Eckert, Anna-Lena Gamp und Kerstin Bolz. Bei der Männerstaffel siegten die Schweizer aus Freiamt, doch auf Rang fünf rangierte bereits die SG Döggingen /Hausen vor Wald mit Stefan Fehrenbacher, Sven Krueger, Yannick Zobel, Daniel Martin und auf Rang sieben Team Ghetto Sport aus Löffingen mit Marino Russo, Sandro Gnädinger, Jonas Ganter und Dominik Dresel.
Die Warriors der Hochschwarzwald Tourismus GmbH konnten sich auf Rang zwei bei der Mixed-Staffel durchsetzen mit von links Jonas Eckert, Thorsten Rudolph und Anna-Lena Gamp.
Die Warriors der Hochschwarzwald Tourismus GmbH konnten sich auf Rang zwei bei der Mixed-Staffel durchsetzen mit von links Jonas Eckert, Thorsten Rudolph und Anna-Lena Gamp. | Bild: Gerold Bächle
  • Feuerwehren dabei: Die Firefighters traten mit Helm und Feuerwehrhose den Extremlauf an. Hier siegte das Team aus Müllheim. Die Feuerwehr aus Titisee Neustadt belegte Rang 13. und 15. mit den Wehrmännern Andreas Reiner, Matthias Seifried, Daniel Woldrich, Markus Reiner, Daniel Zimmermann, Joachim König, Tobias Missfelder und Fabian Missfelder.
  • Sieger sind alle: 1300 Extremsportler und Hobbyläufer stellten sich der Herausforderung an der Hochfirstschanze. Jeder, der diese sportliche Herausforderung geschafft hat und sei es zum Schluss auf allen Vieren, der ist ein Sieger. Denn jeder Sportler ging dabei an sein Limit. Glücklicherweise hatten sich die heißen Temperaturen am Samstag doch etwas abgekühlt. Nicht nur körperlich mussten die Teilnehmer fit sein, sondern auch mental, um die Herausforderung zu meistern.