Die Erfolgsgeschichte Badeparadies Schwarzwald geht weiter. Der einst mit seinen Bauplänen belächelte Investor Josef Wund aus Friedrichshafen, hat bewiesen, dass die Dinge, die er anpackt, auch im Schwarzwald von Erfolg gekrönt sind. Inzwischen ist sein Badeparadies Anziehungspunkt von jährlich 720 000 Besuchern und eines der wichtigsten Entscheidungsfaktoren, einen Urlaub im Hochschwarzwald zu verbringen.

  • Richtfest: „Einen besseren Tag mit besserem Wetter kann es für uns eigentlich gar nicht geben“, traf Josef Wund beim Richtfest des „Palis Vital“ den Nagel auf den Kopf. Bei Eiseskälte und Schnee wurde am Donnerstag mit einem Spezialkran das letzte der über 40 Tonnen schweren Teile des Glasdaches aufgesetzt. Das neue 38 Millionen Euro teure Projekt bietet in Erweiterung des 2010 eröffneten Badeparadieses eine völlig neue Spa- und Vitalwelt auf höchstem Niveau und soll ab Herbst 2017 die Gästezahl erhöhen.
  • Geschichte: Fast zwölfeinhalb Jahre ist es her, als die Bürgermeister bei Wund zu Besuch waren und das Thema zur Sprache kam. „Für mich war es nicht das Ziel, im Schwarzwald etwas zu machen“, betonte Wund. Dennoch packte der Mann vom Bodensee, der in beispielsweise in Sinsheim, Bad Wörishofen oder Erding investierte, die Geschichte „Badeparadies Schwarzwald“ an. „Jede Investition muss sich auch alleine tragen“, erinnerte der innovative Unternehmer an seine Philosophie, die letztendlich immer aufging. Die Kunden wollen heute Qualität und in jeder Beziehung eine Steigerung.
    Deshalb habe er die Latte so hochgelegt, wie sonst nirgendwo. Die Ziele, die Wund mit seiner neuen Investition erreichen möchte, sind öftere Badbesuche der Gäste und ein längeres Verweilen. Hatte er anfangs nicht richtig dran geglaubt, dass das Angebot im Badeparadies so schnell angenommen werde und ausgelastet sei, wurde er eines Besseren belehrt. Den Neubau habe er deshalb auch für die Zukunft konzipiert, erklärte er und ließ wissen, dass er es kaum erwarten könne, den Besuchern die Neuheit und Qualität der ersten unterschiedlich thematisierten Saunen überhaupt, zu präsentieren. „Es wird im neuen „Palais Vital“ Dinge geben, die es noch nicht gibt“, eröffnete Wund den anwesenden Richtfest-Gästen.
  • Bis im Herbst soll der Neubau des „Palais Vital“ im Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt fertiggestellt sein. Investor Josef Wund (rechts) feiert mit Bürgermeistern, Mitarbeitern und Handwerkern das Richtfest.
    Bis im Herbst soll der Neubau des „Palais Vital“ im Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt fertiggestellt sein. Investor Josef Wund (rechts) feiert mit Bürgermeistern, Mitarbeitern und Handwerkern das Richtfest.
    Erweiterung: Im neuen „Palis Vital“ sollen die Badegäste auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern und auf drei Ebenen Ruhe, Entspannung, Gesundheit und Wellness finden. Die Weltneuheit „Vitaminduschen“ seien Quellen der Schönheit und bieten ein völlig neues Erlebnis im Bereich der Schönheits- und Gesundheitsbehandlungen. Aus hauchdünnen Düsen strömen jeweils verschiedene Vitamine in hochkonzentrierter Form. Damit sie sich richtig entfalten können, wird die Haut zuvor in einem Toten-Meer-Bad entsprechend vorbereitet. Die über 400 Quadratmeter große „Panorama Lagune“ mit Poolbar bietet eine Wassertemperatur von 33 Grad angenehme Entspannung. Zum Angebot gehört auch eine textilfreie und exklusive Spa- und Vitalwelt von zehn Eventsaunen mit Sichtblick ins Grüne. Angefangen von der indischen Taj Mahal-Sauna über die orientalische Alhambra, bis hin zur urig thematisierten Schwarzwaldsauna.
  • Besonderheiten: Einzigartig ist auch der Saunenbereich „Ladies Only“. Er ist nur für Frauen bestimmt. „Und es wird dort auch nur weibliches Personal arbeiten“, betonte Wund. Außerdem gibt es ein Restaurant und drei Massageräume. Das Besondere am „Palais Vital“ wird ein eigener Eingang sein, der wie ein Foyer in einem Hotel aussehen soll und dessen Decke ein Blätterdach sein wird. Eine Herausforderung werden auch dieses Mal wieder die Palmen sein. „Tag und Nacht muss die richtige Temperatur vorhanden sein und die Wurzeln müssen befeuchtet und gelüftet werden“, erklärte Wund.
  • Tourismusmagnet: Bürgermeister Armin Hinterseh erinnerte daran, dass Wund Mut bewiesen habe und er überzeugt sei, dass diese Investition gut und ein weiterer Meilenstein für den Tourismus im Hochschwarzwald sei.

Badeparadies

Das Badeparadies gehört zu den wichtigsten Einrichtungen im Hochschwarzwald. Es beschäftigt derzeit 120 Mitarbeiter. Bei der Eröffnung 2010 waren es noch 80 Mitarbeiter. Wenn der Anbau des „Palais Vital“ im Herbst fertiggestellt ist, sollen insgesamt 300 Mitarbeiter beschäftigt werden. Gut angenommen wird das Bad auch bei den Gästen. 2010 besuchten 500 000 Gäste das Bad und 2016 waren es schon 720 000. Seit der Eröffnung besuchten vier Millionen Badegäste das Badeparadies. Davon sind 60 bis 70 Prozent laut Managing Director Jochen Brugger, Stammgäste. Im Durchschnitt hält sich der einzelne Besucher sechs Stunden auf. Das Ziel der neues Beauty Anlage ist, eine ganztägige Verweildauer zu erreichen. (ker)