Ursprünglich war als Räumlichkeit hierfür der Multimediaraum im Heimathaus vorgesehen. Schnell zeigte sich, dass das Interesse an den Vorträgen bei der Bevölkerung viel größer als erwartet war. So zog man zunächst in den Sitzungssaal des Rathauses. Als auch dieser bald zu klein war, ging es in den katholischen Pfarrsaal. Über 50 Vorträge wurden seit 2011 angeboten, bis diese durch die Coronakrise im März 2020 eingestellt werden mussten. Meist wurden die Vorträge von Referenten aus der Heimathausgruppe gehalten. Neben vielen anderen waren dies vor allem Alfred Kunz, Edwin Klausmann, Fritz Wöhrle und Maria Fleig.

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Eine Vielzahl der Vortragsthemen befasste sich mit der Geschichte des Dorfes. So gab es Vorträge zur Geschichte des Ortskerns, zum alten Stabswirtshaus „Krone“ oder zu verschiedenen Tennenbronner Urhöfen. Auch die Herrschaft Schramberg oder Hans von Rechberg standen bei mehreren Vorträgen im Fokus. Als Schwerpunkt 2013 wurde in mehreren Vorträgen das Leben in Tennenbronn um 1900 aufgearbeitet.

10 Jahre Tennenbronner Heimathaus – Flyerpräsentation
10 Jahre Tennenbronner Heimathaus – Flyerpräsentation | Bild: Tennenbronner Heimathausgruppe

Ende 2014 waren die Forschungen von Martin Grießhaber über die Tennenbronner Tracht ein ganz besonderer Höhepunkt. Beim Reformationsjubiläum 2017 wurde in einer Vielzahl von Veranstaltungen und Vorträgen die Reformation in Tennenbronn beleuchtet. Mit der Aufarbeitung des bisher verschwiegenen Zeitabschnitts des Nationalsozialismus befassten sich mehrere bewegende Vorträge ab 2016. Auf großes Interesse stieß auch die Vortragsreihe „Tennenbronner Zinken“. 2012 wurde in einem Vortrag an die Ehrenbürger Esther und Erwin Haas erinnert, ohne deren Wirken das Heimathaus gar nicht hätte entstehen können. Am Jubiläum zum 50. Geburtstag der Schule beteiligte sich die Heimathausgruppe mit dem Vortrag „Tennenbronner Schulgeschichte(n)“.

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Die Projektgruppe beteiligte am Bürgertag im autofreien Bernecktal mit dem Vortrag „Das Bernecktal im Wandel der Zeit“ sowie dem Thema „Die Geschichte des Steinbruchs“. Dagegen stand die „Geschichte der Auerhahnjagd in Tennenbronn“ bei der Eröffnung des Auerhahnweges auf dem Programm. Weitere heimatkundliche Themen waren „Tennenbronn im Wandel der Jahreszeiten“, der sehr gut besuchte Vortrag „Juwelen der Lüfte“, die „Kruste auf der wir leben“ oder der Vortrag „Unser kostbares Wasser“. Als letzter Vortrag vor dem Corona-Stillstand im März konnte zum 100-jährigen Bestehen der Vortrag über die Tennenbronner Stromversorgung unter dem Titel „Es werde Licht“ gerade noch abgeschlossen werden.