In der Ortschaftsratssitzung Tennenbronn legte die Abteilungsleiterin für Marketing und Tourismus der Stadt Schramberg, Ayline Schirling, den Tourismusbericht für das vergangene Jahr vor. Daraus ist zu entnehmen, dass die Übernachtungszahlen in Tennenbronn gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen sind. 2019 wurden 52 346 Übernachtungen in Tennenbronn gezählt. 2018 waren es 53 825. Schirling führt diesen Umstand unter anderem darauf zurück, dass das Tennenbronner Freibad in der vergangenen Saison bereits wegen der Sanierung geschlossen war.

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Generell lässt sich aus den Zahlen herauslesen, dass trotz geringfügigem Rückgang der Ankunftszahlen um 0,3 Prozent die Gesamtzahl der Übernachtungen in Schramberg um knapp 3,5 Prozent zugenommen hat. „Das heißt, die Gäste bleiben länger“, so Schirling. In Zahlen ausgedrückt waren es 29 686 Ankünfte 2019 im Vergleich zu 29 784 im Jahr 2018. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 3,93 Tage. 2018 blieben die Gäste im Schnitt 3,78 Tage.

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Das Gros der Gäste sind Familien, gefolgt von Geschäftsreisenden und Gruppen. Nach Nationalitäten geordnet stellen die Niederländer ein Drittel aller Feriengäste dar. Da zunehmend auch Schweizer Gäste Schramberg als Feriendestination entdecken, wolle man diesen Bereich künftig stärker bewerben, so Schirling.

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Von den aus Deutschland anreisenden Gästen kommen die meisten aus Baden-Württemberg, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Bayern. „Das deckt sich mit den Familien, weil diese mit Kindern oft nicht so lange Anreisewege auf sich nehmen wollen“, so die Tourismusleiterin. Am häufigsten halten sich die Gäste in den Ferienanlagen auf, dicht gefolgt von Ferien auf dem Bauernhof.

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Als Wirtschaftsfaktor leistet der Bereich Tourismus einen erheblichen Beitrag für die Gesamtstadt. Allein 27,2 Millionen Euro wurden im Tourismusbereich erwirtschaftet, die Wertschöpfung beträgt satte 13 Millionen Euro. 400 Arbeitsplätze hängen direkt und 1200 weitere indirekt mit der Tourismusbranche zusammen.

Oskar Rapp stellte fest, dass der Bereich Wohnmobil-Tourismus derzeit noch vernachlässitgt werde. Hier griff er Schirling vor. Wie sie sagte, werden derzeit mögliche Wohnmobilstellplätze in der Gesamtstadt, unter anderem auch in Tennenbronn, geprüft.