Derzeit ruhen die Arbeiten am Freibad Tennenbronn. Dass das so ist hat verschiedene Gründe. Der momentane Stillstand ist vor allem deswegen erforderlich, weil sich das verfüllte Erdreich in den ehemaligen Schwimmbecken zunächst setzen muss. Dieser Vorgang dauert naturgemäß geschätzt ein knappes Jahr. So ist geplant, mit dem weiteren Schwimmbadbau im März 2021 wieder zu beginnen. Die Eröffnung soll im Mai 2022 stattfinden.

Alte Becken sind verschwunden

Die Stadtwerke Schramberg unter der Leitung von Geschäftsführer Peter Kälble waren seit dem Frühjahr nicht untätig. Bereits im März wurde mit dem Rückbau der Schwimmbecken begonnen. Direkt danach wurden die tiefen Löcher mit Erdreich verfüllt. Um auf der sicheren Seite zu sein, sei es notwendig, das Gelände ruhen zu lassen, damit das Erdreich sich setzen kann. Ansonsten kann im Frühjahr nicht mit der Fortsetzung der Arbeiten begonnen werden.

5,5 Millionen Euro werden verbaut

In der Zwischenzeit wurden die Ausschreibungen für die Hauptgewerke, Rohbau, Edelstahlbecken, Rutschen, sowie die technische Gebäudeausrüstung bis Ende Mai fertiggestellt. Was noch ausstehe ist der offizielle Förderbescheid des Bundes, was dazu führe, dass der Zeitplan nicht eingehalten werden könne. Vom Land liege die Zusage aus dem Landesprogramm in Höhe von 1,2 Millionen Euro vor. Vom Bund wird mit einem Förderbetrag in Höhe von 1,5 Millionen Euro gerechnet. Die Stadt Schramberg rechnet mit einem Gesamtvolumen von 5,5 Millionen Euro für das Bauvorhaben.

Jetzt kein Zeitdruck mehr

Eigentlich war vorgesehen, das Bauvorhaben am 7. September 2020 zu beginnen mit dem Ziel, die Freibaderöffnung im Juli 2021 vornehmen zu können. Mit dem ausstehenden Förderbescheid verschieben sich die Ereignisse im Remsbach weiter nach hinten. Die europaweiten Ausschreibungen unterliegen festgesetzten Fristen, die nicht verkürzt werden können. Aus der Tatsache, dass die Eröffnung 2021 nicht mehr möglich sei, sehen die Planer auch gewisse Vorteile. So wird damit gerechnet, dass die Anbieter „keinen großen Zeitdruck bei der Kalkulation“ haben, was sich wohl positiv auf die Ausschreibungsergebnisse auswirken könne. Es muss auch keine Winterbaustelle eingerichtet werden.