Jetzt ist es (ehren)-amtlich. Manfred Moosmann soll neuer Ortsvorsteher von Tennenbronn werden. Er wurde in der Ortschaftsratssitzung von den Mitgliedern des Ortschaftsrates einstimmig gewählt. Er war der einzige Bewerber.

„Du bist der richtige Mann dafür.“

„Du bist der richtige Mann dafür. Ich hoffe, du wirst das Amt weiterhin so gut ausfüllen und den Ort voranbringen“, konstatierte der zweite Ortsvorsteher-Stellvertreter Patrick Fleig, der die Wahl leitete. Moosmann führte die laufenden Geschäfte als Ortsvorsteher-Stellvertreter seit Sommer vergangenen Jahres, nachdem seinem inzwischen verstorbenen Vorgänger Lutz Strobel aufgrund einer Leserbriefaffäre im Frühjahr 2019 das Vertrauen entzogen wurde. Moosmann ist der erste Ortsvorsteher des Schramberger Stadtteils, der das Amt ehrenamtlich ausüben wird. Zu seinen Stellvertretern wurden Patrick Fleig und Monika Kaltenbacher gewählt.

Diskussionsfreudiger Ortsvertreter

Schramberg Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr freute sich darüber, einen diskussionsfreudigen Ortsvertreter zu haben, der „fair, aber hart in der Sache“ das Wohl des Schramberger Stadtteils vertreten werde.

Nach der einstimmigen Wahl von Manfred Moosmann gratuliert Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr und überreicht ihm ein Präsent des Tennenbronner Schreibgeräteherstellers Schneider.
Nach der einstimmigen Wahl von Manfred Moosmann gratuliert Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr und überreicht ihm ein Präsent des Tennenbronner Schreibgeräteherstellers Schneider. | Bild: Roland Sprich

„Ich wollte nicht mal Stellvertreter werden“

Moosmann gab zu, dass er mit dem Amt des Ortsvorstehers nicht von Anfang an liebäugelte. „Vor einem Jahr wollte ich noch nicht mal Stellvertreter werden“, bekannte der 56-Jährige. Die Wende brachte die große Fürsprache von Tennenbronner Bürgerern. „Im Laufe des Jahres hat mir das Amt immer mehr Spaß gemacht, weil ich das Gefühl habe, etwas bewegen zu können.“ Er konnte sich plötzlich vorstellen, dass das Amt des Ortsvorstehers seinen beruflichen Alltag bereichern könnte.

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Lob für Gremium und Ortsverwaltung

Dies auch Dank der „guten Truppe“ im Ortschaftsrat. „Wir sind trotz unterschiedlicher Fraktionen ein Gremium, das Tennenbronn nach vorne bringen will.“ Auch die Mitarbeiterinnen der Ortsverwaltung leisteten gute Arbeit. Für seine Arbeit als Ortsvorsteher sagte Moosmann, dass er „nicht nur verwalten, sondern entwickeln möchte.“ Dazu möchte er auch die Bürger stärker mit einbinden. Tennenbronn habe viel Aufholbedarf, er sehe Potenzial im Bereich Tourismus und auf dem Krone-Areal.

Der Gemeinderat Schramberg muss der Wahl in seinnr Sitzung am 2. Juli noch zustimmen.

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