Blutspendetermine in Coronazeiten bringen für die Bürger einige Veränderungen mit sich. Die sind zwar ungewohnt, aber haben durchaus auch Vorteile, wie Organisatoren und Blutspender feststellen.

Große Hilfe beim Vorbereiten der Lunchpakete

Aufgrund der vorherigen Terminvergabe wussten die Organisatoren des Rotkreuz-Ortsvereins bereits im Vorfeld ganz genau, wie viele Spender kommen werden. „Das hat uns natürlich bei der Vorbereitung der Lunchpakete ungemein geholfen“, sagt Frank Kösling, stellvertretender Bereitschaftsleiter des Rotkreuz-Ortsvereins Tennenbronn.

Mit ausreichend Abstand zueinander liegen die Blutspender auf den Betten. Das Tragen eines Mundschutzes ist obligatorisch. Aufgrund vorheriger Terminvergaben entfallen lange Wartezeiten.
Mit ausreichend Abstand zueinander liegen die Blutspender auf den Betten. Das Tragen eines Mundschutzes ist obligatorisch. Aufgrund vorheriger Terminvergaben entfallen lange Wartezeiten. | Bild: Roland Sprich

Keine Wartezeiten für die Spender

140 Personen haben sich im Vorfeld angemeldet. Damit waren die Kapazitäten auch voll ausgeschöpft. Im Viertelstundentakt wurden Termine über das Onlineportal oder über die Telefonhotline vergeben. Der Vorteil für die Blutspender: Wartezeiten wie sonst oft in Stoßzeiten etwa zum Feierabend hin entfallen dadurch komplett. „Das ist gut, das werden wir auch nach Corona so beibehalten“, sagt Susanne Frisch vom Blutspendedienst.

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In der Tennenbronner Festhalle wurden alle Hygienemaßnahmen penibel eingehalten. Hände desinfizieren, Temperatur messen und das Anlegen eines vom Blutspendedienst überreichten Mundschutzes vor Betreten der Halle gehörten dazu. Drinnen wurde auf Abstand geachtet.

Nach der Spende gab es für die Spender als Dankeschön ein Lunchpaket, gefüllt mit Bratwürsten vom örtlichen Metzger, Brot und Schokoriegel.