Es ist schon die zweite Dorfmeisterschaft, die von den Verantwortlichen des jungen Vorstands organisiert wird. "Dennoch greifen wir gerne auf die Erfahrungen der alten Hasen im Verein zurück", sagt Manuel Ernst. So seien der Ehrenvorsitzende Leonhard Kaltenbach sowie der ehemalige Vorsitzende Roland Günter gerne bereit, mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen, wann immer es notwendig wird. "Natürlich finden wir in Helmut Storz, dem ehemaligen Vorsitzenden des Fördervereins sowie dem heutigen Förderverein ebenfalls wichtige Helfer", so Ernst. Ernst hat innerhalb des Vorstandgremiums des FVT den Bereich Organisation unter sich. Und da gibt es vieles zu beachten.

Allein schon das Motivieren der Mitglieder, wenn Hilfe nötig ist, gilt als außerordentlich wichtige Aufgabe. So freut sich Ernst, das die Hilfsbereitschaft der Mitglieder vorhanden ist. "Darauf können wir uns im Vorstand verlassen, wir halten einfach zusammen und dann kommt auch etwas dabei heraus", lächelt Organisationsleiter Manuel Ernst. Immerhin sind während der vergangenen Woche mit dem Zeltauf- und sowie dem Abbau am heutigen Montag und während der drei Dorfmeisterschaftstage an die Hundert Helfer im Einsatz. Viele Helfer wissen schon, wo sie gebraucht werden.

Unter den Mannschaften wurde die Gastmannschaft aus dem italienischen Casacanditella vermisst. Es hat nicht mit den Ferien geklappt, kurz vor dem Urlaubsmonat August. Dann stehen so gut wie alle Räder in der Industrie still, weil sich Italien im Urlaubsmodus befindet. Immerhin waren drei Gäste aus dem fernen Casacanditella nach Tennenbronn gekommen und wurden mit Freude begrüßt.

Die Gruppenauslosung fand nichtöffentlich statt. Die Gruppe A war mit den Mannschaften der Zinkenvereinigung Eichbach, der Narrengilde Pfrieme-Stumpe, der Narrenzünfte Erzknappen und Wurzelhexen besetzt. Die Gruppe B führten die Sportschützen an. Mit dabei waren die Skifreunde, der Musikverein Frohsinn und als Titelverteidiger der Kraftsportverein (KSV) Tennenbronn. Gespielt wurde zweimal zehn Minuten, im Finale zweimal 15 Minuten. Die Abseitsregel ist ausgesetzt, dafür gibt es fliegende Wechsel. In den Mannschaften mit sieben Feldspielern und dem Torwart sind Frauen und Jugendliche zugelassen.

Bereits am Freitagabend fand die 90-er Party großen Anklang beim Publikum. Mit Querbeet war auch die Samstagabendveranstaltung durchaus gut besetzt.

Im Halbfinale standen sich aus der ersten Paarung die Wurzelhexen und die Skifreunde gegenüber, das Spiel endete 3:0. Im zweiten Halbfinale spielten die Pfrieme-Stumpe gegen den KSV, die Narrengilde siegte hier am Ende mit 7:6. Im Endspiel konnten sich dann die Wurzelhexen mit 3:1 gegen die Pfrieme-Stumpe durchsetzen.

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