Seit 25 Jahren beteiligt sich die Feuerwehr Tennenbronn ohne Unterbrechung am Sommerspaß für die daheim gebliebenen Kinder. Der Nachmittag bei der Feuerwehr wurde für die 20 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren zu einem erlebnisreichen Nachmittag.

Alexander Maurer ist Jugendausbilder bei der Feuerwehr Schramberg und er hat auch den richtigen Draht zu den unternehmungslustigen Kindern, die mehr über die Feuerwehr erfahren wollen. Unter den Kindern sind auch welche, die vor einem Jahr bereits dabei waren. Und es ist auch bei der Feuerwehr in Tennenbronn so, dass sich in einem Jahr zumindest die Ausrüstung betreffend etwas verändern kann.

Im Gespräch mit dem Abteilungskommandanten Emanuel Reuss kam heraus, dass er als Kind am neu ins Leben gerufenen Ferienspaß mit dabei war. Allerdings, wenn auch der Kontakt zur Feuerwehr im Kindesalter zustande gekommen ist, haben eher Menschen aus seiner Umgebung darauf eingewirkt, dass Emanuel Reuss in die Feuerwehr eingetreten ist. Mit einem Lachen im Gesicht sagt er: "Das Beste war damals auf dem Feuerwehrauto mitfahren zu dürfen."

Alexander Maurer geht behutsam mit seinen Fragen um. Umso erstaunlicher ist es dann, dass die Kinder überaus intelligente Antworten parat haben. Es wird nachgefragt, weshalb ein Traktor brennen kann, oder was mit brennendem Heu passiert. Alles Inhalte, welche die Feuerwehr unmittelbar vor einigen Tagen selbst erlebte. Die Frage an die Kinder, was zur Ausrüstung des Feuerwehrmanns gehört, konnte durchaus zügig beantwortet werden. Spontan wurde der Helm genannt, auch die Hose und Schuhe. Dass die Jacke zur persönlichen Ausrüstung gehört, entging den aufmerksamen Kindern nicht.

Alexander Maurer stellt die Aufgaben der Feuerwehr vor. Bild: Werner Müller
Alexander Maurer stellt die Aufgaben der Feuerwehr vor. | Bild: Werner Mueller

Den zur Ausrüstung gehörenden Rettungshaltegurt samt den damit zu bestückenden Ausrüstungsgegenständen brachte Maurer selbst ins Gespräch. Seit wenigen Wochen gehört auch eine Wärmebildkamera zur Ausrüstung der Tennenbronner Wehr. Um den Kindern die volle Ausrüstung eines Atemschutzträgers vorzustellen, zog Alexander Maurer das Atemschutzgerät unter Beachtung aller Vorschriften vor den interessierten Kindern an.

Jörg Breithaupt unterstützt Alexander Maurer beim Anziehen der Ausrüstung.
Jörg Breithaupt unterstützt Alexander Maurer beim Anziehen der Ausrüstung. | Bild: Werner Mueller

Auch die fünf W-Fragen konnten die Kinder teilweise zuordnen. Wo ist etwas geschehen, was ist genau geschehen, wie viele Personen sind betroffen, welche Art der Not liegt vor und warten auf weitere Rückfragen.

Frank Oehl erklärt den Kindern, was alles in einem Feuerwehrfahrzeug drinsteckt.
Frank Oehl erklärt den Kindern, was alles in einem Feuerwehrfahrzeug drinsteckt. | Bild: Werner Mueller

Im Anschluss wurden die Fahrzeuge besichtigt und Geschicklichkeitsübungen durchgeführt. Natürlich stand da ganz oben das Spritzen mit dem Hohlstrahlrohr.