Mit einer bunten Vielfalt heimischer und auswärtiger Zünfte präsentierte sich der Tennenbronner Fasnachtsumzug am gestrigen Sonntag. Gut eine Stunde lang hüpften die Narren durch das Dorf.

Moderator Udo Reinke versucht, sich mit einem beherzten Sprung vor der Konfettidusche dieser heimtückischen Ichbe-Hexe zu retten.
Moderator Udo Reinke versucht, sich mit einem beherzten Sprung vor der Konfettidusche dieser heimtückischen Ichbe-Hexe zu retten. | Bild: Sprich, Roland

Hunderte Besucher säumten die Straßenränder und ließen Hexen, Knappen, Geister und Teufel, Musikkapellen, Fanfarenzüge und Guggenmusiken an sich vorüber ziehen. Sie ließen sich mit Papierschnitzeln bewerfen und mit dicken Fettstiften anmalen. Zur Belohnung gab es dafür Süßigkeiten oder auch mal eine frische Brezel. Die Gruppen waren jede für sich nicht nur schön anzusehen. Vor allem die Hexenzünfte belohnten die Zuschauer immer wieder mit spektakulären Menschen-Pyramiden.

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Das Moderatorenduo mit Anna Schirlinger und Udo Reinke versorgte die Zuschauer dabei mit Wissenswertem über die jeweiligen Zünfte. Narrenrufe, Größe der Zunft und Entstehungsjahr – über nahezu jede Zunft hatten sie Details parat. Das Lokalgeschehen zum Umzugsmotto verarbeitet haben in gewohnter Manier die Ichbe-Hexen. Die nahmen sich dem Umstand an, dass die Tankstelle im Dorf offenbar nur spärlich frequentiert wird. Mit fahrender Zapfsäule und mobilem Reifendruckmessgerät rührten die Ichbe-Hexen kräftig die Werbetrommel.

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Der Umzug am Sonntag war auch der krönende Abschluss der Tennenbronner Fasnachtssaison, die in diesem Jahr mit den Jubiläen der Erknappen und der Kappelgoaschter noch mehr Grund zum Feiern hatten als sonst.

Mehrere hundert Zuschauer säumen die Straßenränder beim Umzug in Tennenbronn am Sonntag. Bilder: Roland Sprich
Mehrere hundert Zuschauer säumen die Straßenränder beim Umzug in Tennenbronn am Sonntag. Bilder: Roland Sprich | Bild: Sprich, Roland