Der Festhallenneubau und das Starkregenereignis vom 7. August waren die vorherrschenden Themen beim jüngsten Bürgerstammtisch, zu dem Ortsvorsteher Lutz Strobel ins Gasthaus „Löwen“ einlud. Die Männerrunde diskutierte eifrig über den möglichen neuen Standort und die Frage: Sanierung der bestehenden Festhalle oder Neubau? Und wenn Neubau, welcher Standort ist der Beste?

  • Festhalle: Strobel informierte darüber, dass derzeit eine Machbarkeitsstudie läuft, für die verschiedene mögliche Standorte noch einmal genau untersucht werden. Mögliche Varianten seien der Platz am Dorfweiher unter Einbeziehung des Festplatzes und der benachbarten Gebäude, in dem derzeit Bauhof und Rotes Kreuz untergebracht sind. Eine weitere Variante ist der jetzige Standort, wobei sowohl eine grundlegende Sanierung der bestehenden Halle als auch der Abriss und Neubau geprüft würden. Die dritte Variante wäre das Krone-Areal unter Einbeziehung eines Geländes, auf dem derzeit ein Spielplatz steht sowie rückwärtiger Grundstücke, in deren Besitz die Stadt Schramberg bislang nicht ist.
  • Diskussion: Dass beim Thema Festhallenstandort die Meinungen auseinander gehen, wurde am Stammtisch schnell deutlich. Während einige den Abriss und Neubau am jetzigen Standort favorisierten, um mit dem Bau eines Parkdecks die Parkplatzsituation bei Großveranstaltungen zu entschärfen, plädierten andere für die Sanierung. Einig waren sich die Anwesenden, dass das Krone-Areal wohl ungeeignet sein dürfte, da das Gebäude des ehemaligen Gasthauses „Krone“ unter Denkmalschutz steht und nicht abgerissen werden könne. „Es wäre eine Schande, wenn man das abbrechen würde“, brachte es Peter Kunz auf den Punkt.
  • Starkregenereignis: Das Starkregenereignis vom Dienstag, 7. August, diesen Jahres beschäftigte die Stammtischbesucher ebenfalls. An dem Tag sorgte ein heftiger Regen dafür, dass Teile des Ortskerns innerhalb kürzester Zeit überflutet wurden. Insbesondere die Bereiche Gersbach, Remsbach und Eichbach seien am stärksten betroffen gewesen. Strobel sagte, dass die Stadtverwaltung Schramberg aus diesem Ereignis Schlüsse gezogen habe und Maßnahme ergreifen werde, um die verschiedenen Zuflüsse in die Schiltach abzuändern.
  • Straßenunterhalt: Ein Stammtischteilnehmer wollte wissen, ob das Geld für die Straßenunterhaltungsmaßnahmen in diesem Jahr noch verbaut werde. Strobel sagt, dass in der zweiten Oktoberwoche damit begonnen werde, alle bekannten Straßen, die Schäden aufweisen, zu sanieren. Das Geld für den investiven Bereich sei bereits verbaut.