Kinder der Altersgruppe zehn bis 16 Jahre hatten im Schützenhaus der Sportschützen Tennenbronn die Möglichkeit, sich am Freitagnachmittag spielerisch an das Schützen-Thema heranzuarbeiten. Wie von Stefan Haas von den Tennenbronner Sportschützen zu erfahren war, sind insgesamt 16 Kinder der Einladung gefolgt.

Was Stefan Hass überaus fröhlich gestimmt hat, war die Tatsache, dass zehn der Beteiligten aus dem Nachbarort Hardt gekommen sind. Die restlichen sechs Teilnehmer kamen aus Tennenbronn. Hass hatte dafür auch eine stimmige Erklärung. Etliche aktive Schützen vom Tennenbronner Verein kommen aus Hardt und so bringen diese die Kinder von dort mit. Die Tennenbronner Sportschützen waren nur einmal als Ausrichter beim Ferienspaß verhindert. Aktuell war es auch etwas knapp, weil die Deutschen Meisterschaften in diesen Wochen in München stattfinden. Der Tennenbronner Verein ist aktuell mit einer Schülermannschaft in München.

Im Vordergrund liegt Lara mit dem Luftgewehr und zielt auf die Scheibe in zehn Meter Entfernung am Sommerspaß-Nachmittag im Schützenhaus. <em>Bilder: Werner Müller</em>
Im Vordergrund liegt Lara mit dem Luftgewehr und zielt auf die Scheibe in zehn Meter Entfernung am Sommerspaß-Nachmittag im Schützenhaus. | Bild: Werner Mueller

Die sechs Helfer teilten sich die Aufsicht am Luftgewehrschießstand, beim Blasrohrschießen und beim Schießen mit der Miniarmbrust. Die Nachfrage, ob die Verantwortlichen des Sportschützenvereins insgeheim einen Blick auf den Nachwuchs werfen, wurde von Stefan Haas nicht verneint. "Wir gehen schon auf Talentsuche und so mancher Jugendlicher bleibt bei den Sportschützen hängen."

Für die Kinder am Sommerspaß sollte auch der Spaß am Nachmittag überwiegen. So lernten die Kinder, dass es am Schießstand leise zugehen soll. Nicht hektisch, sondern eher verhalten. Nur auf diese Weise kommen die am Wettbewerb beteiligten Kinder zur nötigen Ruhe, wenn sie mit dem Luftgewehr auf die zehn Meter entfernte Scheibe schießen.

Lorenz versucht die Treffsicherheit mit dem Blasrohr konstant gut zu halten. Bild: Werner Müller
Lorenz versucht die Treffsicherheit mit dem Blasrohr konstant gut zu halten. | Bild: Werner Mueller

Bevor der erste Schuss im Liegen oder Sitzen abgegeben werden konnte, erfolgte die Einweisung am Gewehr. Geschossen wurde in beiden Stilarten aufgelegt. Selbstverständlich wurden vor dem Wertungsschießen Probeschüsse mit dem Luftgewehr absolviert. Hier wurde dann die Aufsicht beim Schützen aktiv, sobald bemerkt wurde, dass die Abweichung gleichmäßig in eine bestimmte Richtung ging. Eine kleine Drehung am Diopter änderte unmittelbar das Schießergebnis, was sofort auf dem Monitor der Ergebnisanzeige sichtbar wurde. Jeweils 20 Schuss werden liegend und sitzend abgegeben, so Stefan Haas.

Auf der Ebene der Kleinkaliberanlage wurde mit dem Blasrohr auf eine Scheibe geschossen und ebenso auch mit einer Miniarmbrust. Natürlich durfte auch hier geübt werden, bevor mit dem Blasrohr zehn Pfeile in Richtung Scheibe geschossen wurden. Mit der Armbrust wurde nach dem Probeschießen fünfmal auf die Scheibe geschossen. Alle erzielten Ergebnisse wurden notiert und ausgewertet. Im Anschluss erfolgte die Siegerehrung.

Die Wartezeit zwischen den Stationen verkürzen sich Julius und Aaron, links gegen Sophie und Moritz. Silas beobachtet das Geschehen hinter dem Tor. Bild: Werner Müller
Die Wartezeit zwischen den Stationen verkürzen sich Julius und Aaron, links gegen Sophie und Moritz. Silas beobachtet das Geschehen hinter dem Tor. | Bild: Werner Mueller

Während der Wartezeit an den Schießständen konnten die Kinder am Kicker verweilen. Am Spielgerät herrschte regelrechter Andrang und oftmals wurde zu mehreren gespielt.

Ines ist zum dritten Mal im Schützenhaus dabei und versucht ihr Ergebnis mit dem Blasrohr zu halten. Bild: Werner Müller
Ines ist zum dritten Mal im Schützenhaus dabei und versucht ihr Ergebnis mit dem Blasrohr zu halten. | Bild: Werner Mueller