Kein Glück mit den Ortsvorstehern in Tennenbronn hat die Stadt Schramberg, seit Klaus Köser in Ruhestand gegangen ist. Sein unmittelbarer Nachfolger war die meiste Zeit krank. Dessen Nachfolger hatte im Frühjahr das Vertrauen der Ortschaftsräte verspielt und befindet sich seit Anfang Mai im Krankenstand.

Erster Versuch erfolglos

Eine erste Stellenausschreibung im Sommer hatte wohl keinen Erfolg, denn inzwischen sucht die Stadt erneut auf ihrer Homepage nach einem Bewerber oder einer Bewerberin: „Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n hauptamtliche/n Ortsvorsteher/in (m/w/d) für den Stadtteil Tennenbronn (100 Prozent).“

„Echte Schwarzwaldqualität“

Anschließend beschreibt die Stadt den Luftkurort Tennenbronn mit seinen etwa 3500 Einwohnern: Tennenbronn „steht für echte Schwarzwaldqualität“, heißt es da. Der Ort zeichne sich „durch touristisches Potenzial, einen hohen Freizeit- und Erholungswert und ein reges Kultur- und Vereinsleben aus.

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Nach der Aufgabenbeschreibung und den Voraussetzungen folgt, was man sich von einer neuen Ortsvortsteherin oder Ortsvorsteher wünscht: Man suche „eine kontaktfreudige Person, die zuverlässig, strukturiert und gut organisiert ist und das Team der Ortsverwaltung sowie die Bürgerinnen und Bürger gut mitnimmt.“

„Fähigkeit zu guter Zusammenarbeit“

Und weiter heißt es: „Die Fähigkeit zu ganzheitlichem Denken und guter Zusammenarbeit mit den verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung sollten Sie ebenso mitbringen wie die Bereitschaft, auch abends und am Wochenende Repräsentationsaufgaben zu übernehmen.“ Wer sich für dieses Amt geeignet fühlt, sollte sich bis 8. Dezember melden.

Im Interesse der Stadt und ganz besonders von Tennenbronn wäre es schon, dass sich bald jemand für die Aufgabe findet. Am besten auch mit einer robusteren Gesundheit als bei den beiden Vorgängern.

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