Das Akkordeonorchester Tennenbronn ist deutlich geschrumpft, was bei der Jahreshauptversammlung deutlich wurde. Aktuell besteht das Orchester nur noch aus neun Spielerinnen und Spielern. Allerdings, so Vorstandsfrau Miriam Kneidl, steht ein Teil der Orchestermitglieder krankheitshalber nicht zur Verfügung. Insgesamt hofft das gesamte Vorstandstrio, dass diese Phase so schnell wie möglich wieder vorbei geht.

Ein tolles Frühjahrskonzert

In ihrem Jahresbericht ging Miriam Kneidl auch auf das Freizeitverhalten der Mitglieder ein. „Der Terminkalender jedes Einzelnen ist voll mit privaten und geschäftlichen Terminen“, weiß sie zu berichten. Sie sagt weiter: „Und irgendwo zwischen all diesen Terminen muss man noch seinen Verein unterbekommen.“ Als positiv sieht Miriam Kneidl die Tatsache, dass das Akkordeonorchester nicht nur Musik für sich, sondern auch für die Konzertbesucher gemacht habe. Sie erinnerte an ein „tolles Frühjahrskonzert mit Musicalhits, Evergreens und bekannten Melodien an einem schönen Frühlingstag.“

Schöne Stunden beim Weintreff

Zu einem echten Höhepunkt entwickelt hat sich das im September stattfindende Weinfest in Gästetreff am Remsbachhof. Der Verein hatte Glück mit dem Wetter und so konnte die Veranstaltung wieder einmal im Freien stattfinden. Robert Hilser hatte den Part des Ansagers übernommen. Gerne bringt Miriam Kneidl die Weintreffstunden in die Erinnerung zurück, wenn sie sagt, dass „wirklich viele Hobbyspieler zwischen elf und 85 Jahren mitgewirkt haben“.

Ein As im Ärmel

Als ein weiterer Höhepunkt im Jahreslauf zeichnet sich das Kirchenkonzert mit dem Titel „Musikzauber“ im November ab. Bedauerlicherweise musste der gebuchte Organist spontan absagen. Doch die Orchesterleiterin Sabrina Latus hatte so etwas wie ein As im Ärmel. Sie konnte das Mundharmonika Ensemble „Jam Harmonica“ verpflichten. Gemeinsam mit diesem Partner veranstaltete das Akkordeonorchester ein grandioses Konzert in der katholischen Kirche. „Wir sind ein kleiner Verein, aber ein gutes Orchester„, sagt Miriam Kneidl. Bereits jetzt freut sich die Vorstandsfrau auf das Kommende im Jahr 2020. Mit einem Dank an alle, die den Akkordeonorchester-Verein im zurückliegenden Jahr unterstützt haben, schloss Miriam Kneidl den Jahresbericht.

Kleiner Verlust

Als weitere Vorstandsfrau berichtet Elke Staiger im Rahmen ihrer Schriftführertätigkeit überaus ausführlich, was alles 2019 geschehen ist. So zogen die Ereignisse nochmals am geistigen Auge vorbei. Dass die Kasse mit einem leichten Verlust abgeschlossen wurde, ging aus dem Bericht der dritten Vorstandsfrau, Alice Bantle, hervor. Das Zahlenwerk war überschaubar und die Mitglieder nahmen den Bericht aufmerksam zur Kenntnis.

Auftritte für guten Zweck

Für Orchesterleiterin Sabrina Latus war „die Arbeit im Orchester toll, alle arbeiteten gut mit, hatten ihre Hausaufgaben erledigt und sind vorbereitet in die Proben gekommen“. Bei Angelika Nagel ist die Trachtengruppe in guten Händen. Sie kümmert sich um viele Details, die im Jahreslauf auftauchen. Bernd Laufer berichtet von den zahlreichen Auftritten der Knöpflespieler. Etliche Auftritte werden für einen guten Zweck, etwa für die Nachsorgeklinik Katharinenhöhe, veranstaltet.