Mit der bereits 47. Jahreshauptversammlung denken die Mitglieder der Narrenbilde "Pfrieme-Stumpe" an das sich abzeichnende Jubiläum des 50-jährigen Bestehens in 2022. Jedenfalls hat Gildemeisterin Helga Wölk schon vorsichtig auf diesen Termin hingewiesen, schon deswegen, weil keine Planungssicherheit wegen der neu zu bauenden Fest- und Sporthalle vorhanden war. Nun sieht es so aus, dass die alte Halle zum Jubiläum noch stehen wird, signalisierte Ortvorsteher Lutz Strobel.

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Einen recht pfiffigen, ausführlichen Jahresbericht gab Schriftführerin Linda Dold. 2018 war ein Jahr der vielfältigsten Termine. Begonnen wurde mit dem Frühjahrsputz im Narrenstüble. Der Maiwanderung folgte die Ring-Versammlung in Lackendorf. Rocco Del Colle organisierte die mehrtägige Fahrt in seinen Heimatort Casacanditella in den Abruzzen. Es folgten "einige wunderschöne Tage dort". Auch Rom stand auf dem Besuchsplan und ein Ausflug in eine Winzergenossenschaft.

An der Fasnet 2019 nahm die Gilde an fünf auswärtigen Umzügen teil. Am Jubiläumsumzug in Bösingen begleitete der Musikverein "Frohsinn" und bei der Reblandzunft in Fessenbach übernahm der Musikverein "Harmonie" diese Aufgabe. Die Narren hatten einen engen Fahrplan, um alle Termine in Tennenbronn oder auswärts ohne Terminkollision aneinander vorbei zu bringen. Mit dem Schmotzige Dunschtig wurde im Dorf die Fasnet ausgerufen. Viel zu schnell folgte der Ruf nach der Motorsäge, um den Narrenbaum wieder zu fällen. Nicht ohne Grund sagt die Schriftführerin, das zurückliegende Jahr "war ein sehr arbeitsreiches Jahr für unsere Mitglieder". Neben der Fasnet sind die Bewirtungen an den Summerlandveranstaltungen im August anstrengende Mittwochsveranstaltungen. Mit ihrem ersten und letzten Bericht verabschiedet sich Linda Dold als Schriftführerin.

Über die "gesunde Kasse" berichtet Helga Moosmann. Sie hat die Kasse im Griff und wacht akribisch über deren Inhalt. Alles Suchen der Kassenprüfer half nichts. Achim Hölzl bestätigt mit Andreas Günter die akribisch solide Kassenführung.

Lutz Strobel übernahm die einstimmig verlaufene Entlastung, worauf er die gute Kameradschaft in der Narrengilde lobte. Seine lobenden Worte, "alles funktioniert hervorragend", ging den Mitgliedern wie Öl hinunter. Bezüglich der Bürokratie an Fasnachtsterminen gebe es ein Gespräch mit den zuständigen Ämtern im Rathaus der Stadt Schramberg, um verbindliche Klarheit zu schaffen. Bereits am 4. Mai wird zur Maiwanderung eingeladen.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Waltraud Allgeier, Helga Brenn, Rolf Haas, Andrea Hilser, Joachim Kaltenbacher, Winfried Ketterer, Alexandra Lachmann und Wolfgang Roth geehrt. 25 Jahre dabei ist Manuela Bösinger.