Jeder kann es sehen: Tennenbronn ist in Narrenhand. Der Narrenbaum auf dem Dorfplatz reckt, mit gelb-grünen Bändern verziert, glattgeschält bis auf die Krone, an die 20 Meter hoch in den Himmel. Wie es sich gehört, waren die Tennenbronner Zünfte beim Aufstellen mit dabei. Die Pfrieme-Stumpe und Linde-Wieble sprangen im Takt zum Tennenbronner Narrenmarsch von einem Bein auf das andere um das Geschell zum Klingen zu bringen. Mit dabei waren die Erzknappen, die Ichbe-hexen und Kappelgeister. Mit einem Traktor und einer lenkbaren Auflage holten Fahrer Manfred Moosmann und Werner Eckert als Lenker an der hinteren Achse den gefrorenen Baum im Bauhof, um über die Löwenstraße an den Aufstellort zu gelangen.

Der Baum ist ein schönes Exemplar aus dem Stadtwald, wie Zunftmeisterin Helga Wölk von den Pfrieme-Stumpe feststellte. In gereimten Versen gab sie das Kommando, um den Baum zu stellen. Vom Bauunternehmen Manfred Kaltenbach war Kranführer Andreas Bühler vor Ort. Er hat damit Erfahrung, wie der Baum zu stellen ist. Der Ring für die Bänder, die Schelle mit den Umlenkrollen wurden von Andreas Bühler, Jürgen Obergfell und Werner Eckert montiert. Mit Gefühl und Sorgfalt zirkelte Andreas Bühler den Stamm in die vorgesehene Öffnung auf dem Dorfplatz. Helfer fixierten den Stamm mit Keilen und stellten das Schmuckstück senkrecht.

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