Knackiger Metal–Sound, Herzschlagbässe, ausgelassene Festivalstimmung und die pure Lust am Feiern: Das zeichnete den 6. Metal-Acker in Tennenbronn aus. Bereits am Freitagabend füllte sich das Festivalgelände rasch und gegen 21 Uhr hatten die Zähler schon weit über 2000 Besucher geklickt. Zeitweise mussten die Besucher einige Geduld an der Abendkasse mitbringen und aufgrund des Andrangs staute es sich zurück.

„Wenn wir zu Hause in Dortmund vor einem Berg spielen, ist das eine Abraumhalde, hier ist es die pure Natur“, rief Angel Dust-Sänger Dirk Thürisch begeistert den Metal-Fans zu. Das geniale Festivalgelände auf der Trombachhöhe bot den Musikfans alle Möglichkeiten.

Ob direkt zum Austoben an der Bühne im Dunstkreis der wummernden Bässe oder mit Überblick und voller Beschallung am Berghang: Jeder Festivalbesucher konnte seinen idealen Platz finden. Und, durch das von Organisator Simon Kaltenbacher angekündigte niedrigere Technikgebäude,eröffneten sich neue Perspektiven auf die Bühne.

Die Band Grenzen Los und May the Silence Fail hatten das Festvolk am Freitag schon ordentlich auf Betriebstemperatur gebracht und die späteren Rocker von Angel Dust, Grave Digger und The Privateer sorgten dafür, dass die Stimmung weiter hochkochte. In vollen Zügen genossen die Besucher ihre Musik, sangen lauthals mit und ließen sich zum Tanzen und Abrocken verleiten.

Bemerkenswert am Tennenbronner Metal-Acker ist das komplett gemischte Publikum. Neben den erwarteten Metal-Freaks waren Familien unterwegs und auch Großeltern-Enkel-Kombinationen freuten direkt an der Bühne über das krachende lautstarke Spektakel. Alle Festivalbesucher einte der Spaß am Heavy Metal und die ausgelassene Feieratmosphäre. Zusammen mit dem idealen Open-Air-Wetter addierte sich der sechste Metal-Acker zum Erfolg für alle. Der VW-Club, zuständig für die Infrastruktur, hatte dafür die Grundlagen gelegt, die Wurzelhexen und die Erzknappen besorgten die perfekt Bewirtung für heiße Festivaltage und lange Rocknächte.

Eine vorläufige Bilanz zogen nach dem zweiten Veranstaltungstag am Samstag Simon Kaltenbacher und Robert Broghammer. Kaltenbacher ist für den technischen- und Broghammer für den kaufmännischen Bereich zuständig.

Für sie war es erfreulich, dass gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung bezüglich des Publikums und der Bands zu verzeichnen ist. So kommen die Bands europaweit aus sieben Ländern. Aus Deutschland reisten zehn Bands zum Metalacker an. Jeweils eine finnische und englische Band sind ebenfalls auf dem Gelände. Mittlerweile erleben wir einen rekordverdächtigen Besucherstrom. „Unsere Gäste aus Deutschland kommen aus allen Windrichtungen“, sagte Robert Broghammer.

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