Anwohner im Gebiet Remsbach, Affentäle und Auerhahn sowie Gäste des Ferienparks können wohl bald mit einer deutlichen Verbesserung des Mobilfunknetzes rechnen. Der Ortschaftsrat segnete den Bau einer Mobilfunksendeanlage und den Abschluss eines Pachtvertrages für den Standort im Remsbach ab.

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Bereits im November vergangenen Jahres stimmter der Rat dem Bau einer Mobilfunksendeanlage zu. Damals bekundete die Deutsche Telekom Interesse und wollte einen zehn Meter hohen Sendemast innerhalb des Ferienparks aufstellen. Bei den weiteren Planungen wurde festgestellt, dass die Höhe von zehn Metern nicht ausreichend wäre, um eine adäquate Versorgung zu gewährleisten. Zudem gab es Einsprüche bezüglich des geplanten Standortes innerhalb des Ferienparks, worauf sich die Telekom aus dem Vorhaben zurückzog. „Fast zeitgleich“, so Konrad Ginter vom Fachbereich Umwelt und Technik, habe der Mobilfunkbetreiber Vodafone sein Interesse bekundet, in Tennenbronn einen Mobilfunkmast zu errichten. Prüfungen ergaben, dass der am besten geeignete Standort auf einem Wiesengrundstück neben den ehemaligen Tennisplätzen wäre, das Eigentum der Gemeinde ist. Für eine ausreichende Versorgung ist eine Masthöhe von rund 35 Metern notwendig. Der Mast selbst soll in Schleuderbetonbauweise erstellt werden. Wie Ginter sagte, seien von Seiten von Vodafone Gespräche mit weiteren Netzbertreibern geplant, um die Wirtschaftlichkeit des Mastens zu erhöhen und die Netzversorgung für möglichst viele Anbieter in dem Gebiet deutlich zu verbessern. Seitens des Abstands zur Wohnbebauung sieht Ginter kein Problem. „Der Abstand beträgt rund 130 Meter. Das liegt weiter über den gesetzlichen Vorgaben.“

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Die Mitglieder des Ortschaftsrates stimmten dem Vorhaben einstimmig zu. Patrick Fleig (CDU) sagte, es sei „mittlerweile für Feriengäste ein wichtiges Kriterium, ob sie an ihrem Urlausbort Mobilfunkempfang haben“. Manfred Moosmann (Freie Liste) sagte, ein Nein „wäre in der Zeit der Digitalisierung eine Todsünde“. Oskar Rapp (Freie Liste) führte an, dass ein Ablehnen des Mobilfunkmastes auch einem Todesurteil für das neue Freibad gleichkäme. „Die Jugendlichen würden das Bad mit Sicherheit meiden.“ Reinhard Günter (BDU) sieht für sich persönlich zwar keinen Nutzen. „Aber die Jugend hat die Standards neu gesetzt und ich will hier nicht im Weg stehen.“