Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr machte dieser Tage einen Antrittsbesuch im Tennenbronner Heimathaus. Der Vorsitzende der Projektgruppe Tennenbronner Heimathaus, Robert Hermann, konnte neben der Oberbürgermeisterin auch die Leiterin des städtischen Tourismusbüros, Ayline Schirling, den stellvertretenden Ortsvorsteher Manfred Moosmann sowie Harald Burger vom Museum Erfinder-Zeiten begrüßen. 

Sonderaktionen sorgen für Eindruck

Nachdem Robert Hermann in einem kleinen Rückblick die Entstehungsgeschichte und die Intentionen des Tennenbronn Heimathauses aufgezeigt hatte, zeigten sich die Gäste von den ehrenamtlichen Leistungen, welche den Aufbau des Heimathauses erst möglich gemacht haben, sehr beeindruckt. Auch die vielen Vorträge und Publikationen sowie spezielle Sonderaktionen, wie beispielsweise zuletzt die Erstellung einer Erinnerungstafel an die Pfarrerfamilie Karle und die Veröffentlichung des Buches „Das Leben im Nationalsozialismus in Tennenbronn“, fanden große Anerkennung.

Viele interessante Hintergründe zur Geschichte des Teilortes werden beim Besuch des Tennenbronner Heimathauses vermittelt werden. Das Bild zeigt (von links) Harald Burger vom Museum Erfinder-Zeiten, Tourismusleiterin , Ayline Schirling, Dorothee Eisenlohr und Manfred Moosmann.
Viele interessante Hintergründe zur Geschichte des Teilortes werden beim Besuch des Tennenbronner Heimathauses vermittelt werden. Das Bild zeigt (von links) Harald Burger vom Museum Erfinder-Zeiten, Tourismusleiterin , Ayline Schirling, Dorothee Eisenlohr und Manfred Moosmann. | Bild: Tennenbronner Heimathausgruppe

Geschichte und Brauchtum wird sichtbar

Der Museumsrundgang startete anschließend mit einem Film zur Geschichte von Tennenbronn, der die Besucher sehr lebendig in die Geschehnisse seit der ersten urkundlichen Nennung von Tennenbronn 1178 einführte. In dem Rundgang durch die verschiedenen Themenräume wurden die geschichtlichen Fakten des Teilortes Tennenbronn aber auch altes Brauchtum und altes Tennenbronner Handwerk vom Schuhmacher bis zum Uhrmacher sowie die Höfegeschichte von verschiedenen Mitgliedern der Projektgruppe vorgestellt.

Dokumentation für die Gäste

Eine intensive Gesprächsrunde zu aktuellen Anliegen der Heimathausgruppe, wie beispielsweise der stärkeren Einbindung des Heimathauses in die Museumspublikationen der Stadt oder auch Möglichkeiten im touristischen Angebot, rundeten den Besuch der kleinen Delegation ab. Mit der Übergabe einer kleinen Dokumentation zur Geschichte des alten Stabswirtshauses „Krone“ bedankte sich der Vorsitzende Hermann im Namen der Heimathausgruppe bei den Gästen für den Besuch.