Für die Projektgruppe Tennenbronner Heimathaus wurde der Jahreswechsel zum Wettlauf mit der Zeit, damit das Jahresprogramm 2019 noch rechtzeitig fertig wurde. Alle Mitarbeiter im Arbeitskreis brachten Vorschläge ein, damit auch für 2019 wieder ein ansprechendes und gut gegliedertes Programm angeboten werden kann.

Engagierte Mitglieder

Alle Helfer um den Vorsitzenden Robert Hermann bringen sich ein, damit mit neuen Veranstaltungen manche Begebenheit im Dorf oder auch manches Wissenswerte zur Landschaft und Umgebung gesagt werden kann. Dabei kann der Arbeitskreis noch immer auf Mitarbeiter aus den eigenen Reihen schöpfen, wenn es gilt, Tennenbronn mit Vorträgen im Pfarrsaal vorzustellen.

Alfred Kunz, rechts, gehört zu den Gestaltern der Vortragsreihen im Heimathaus Tennenbronn, wenn die Geschichte des Ortes zum Thema wird. Links im Bild der Vorsitzende Robert Hermann, der ein Geschenk übergibt.
Alfred Kunz, rechts, gehört zu den Gestaltern der Vortragsreihen im Heimathaus Tennenbronn, wenn die Geschichte des Ortes zum Thema wird. Links im Bild der Vorsitzende Robert Hermann, der ein Geschenk übergibt. | Bild: Werner Müller

Auch darf es mal etwas ganz Anderes sein, das in früherer Zeit für Abwechslung und Unterhaltung daheim oder im Wirtshaus gesorgt hat: Cego, ein Kartenspiel, das auch in Tennenbronn seine Anhänger hatte und hat. Das Kartenspiel entstammt der Tarock-Familie und wird hauptsächlich in Baden im Schwarzwald und am Bodensee gespielt. An vier Übungsabenden im Heimathaus, am 25. Januar sowie am 1., 8. und 15. Februar wollen die Initiatoren Übungsabende anbieten. Dies soll helfen, das alte Kartenspiel dem aufkommenden Vergessen zu entreißen. Danach ist ein offenes Cegoturnier für den 22. Februar angekündigt, an dem um einen ausgelobten Preis gespielt wird.

Als der Strom kam

Wie es sich anfühlte, als die beiden Gemeinden evangelisch und katholisch Tennenbronn die Elektrizität im Dorf erhalten haben wird am 15. Mai im katholischen Pfarrsaal zum Vortragsthema. "Es werde Licht", so der vielsagende Vortragstitel. Um dem Thema der Elektrizität die nötige Tiefe zu verleihen, werden an einer Wanderung am 19. Mai, gemeinsam mit dem Schwarzwaldverein, von den Anfängen der Elektrizität bis zu heutigen Energieanlagen-Stätten besucht, welche mit der Energiegewinnung einhergehen. So soll der Bogen über die alte Zeit bis in die heutige Zeit gespannt werden, um einen Blick auf klimaneutrale Energieerzeugung zu werfen.

Von Musik bis zu Pilzen

Die Tennenbronner Knöpflespieler werden mit einem Platzkonzert am 26. Mai von 14 bis 17 Uhr auf dem Rathausplatz aufspielen. Zeitgleich findet der Thementag "Holzfällen in früheren Zeiten" im Heimathaus statt. Edwin Klausmann wird dabei Einblicke in die Zeit der Holzfäller geben. Und wenn es dann der Sommer und Herbst mit dem Pilzwachstum in den Wäldern um Tennenbronn gut meint, findet am 25. September ab 19.30 Uhr mit Horst Purr im katholischen Pfarrsaal ein Vortrag über Speisepilze statt. Am 28. September wird von 16 bis 18 Uhr die Pilzschau, ebenfalls mit Horst Purr, stattfinden. Dazu können die Teilnehmer auch selbstgepflückte Pilze mitbringen.

Gedenktafel für Pfarrerfamilie

Der aus St. Georgen stammende Architekt Stephan Blum wird am 23. Oktober um 19.30 Uhr im katholischen Pfarrsaal über das Schwarzwaldhaus sprechen. Als Bauhistoriker geht er aufkommenden Fragen zum Schwarzwaldhaus nach. In der evangelischen Kirche in Tennenbronn findet am 16. November um 19 Uhr ein Konzert mit "Querbeet" unter dem Titel "Schenk uns Frieden" statt. Am darauffolgenden Sonntag wird am Volkstrauertag eine Gedenktafel zum Gedenken an die Pfarrerfamilie Karle in Tennenbronn erinnert. 1939 musste die Familie aus Tennenbronn emigrieren. Zur dauerhaften Ermahnung wird aus diesem Grund auf dem Kirchvorplatz eine Gedenktafel enthüllt.

Zinken unter der Lupe

Mit dem Vortrag "Unsere Zinken" Ramstein, Purpen, Purpenhalde und Reute werden sich Alfred Kunz und Dieter Moosmann mit der Geschichte dieser Ortsteile am 27. November um 9.30 Uhr im katholischen Pfarrsaal befassen.