Der Metalacker ist vorbei. Jetzt wird nach dem exklusiven Sommerevent in Tennenbronn aufgeräumt. Inmitten der Natur erlebten an jedem Veranstaltungstag an die 3000 Zuhörer Heavy-Metal-Musik am Ackersteilhang.

Und so lief es ab: Am Nachmittag kommen die ersten Zuhörer, die Stimmung steigt beständig, es wird lauthals mitgesungen. An den Verpflegungsstationen herrscht reger Betrieb und das Personal hat alle Hände voll zu tun. In einer ordentlichen Reihe stehen die Gäste an – alles ist ruhig, kein Stress. Überhaupt herrscht eine friedvolle Atmosphäre am Berg.

Um all das zu erleben, haben im Vorfeld viele fleißige Helfer mitgeholfen, sagt Mitorganisator Robert Broghammer im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Er ist zuständig für den kaufmännischen Bereich. Für den technischen Bereich der sechsten Freiluftveranstaltung ist Simon Kaltenbacher gleichberechtigter Partner.

Kaltenbacher hatte am Samstagnachmittag noch einiges an unvorhergesehenen Aufgaben zu bewältigen. Für eine der Bands musste noch das passende Equipment für die Bühne besorgt werden. Das Organisationstalent meistert auch diese Aufgaben.

"Allein das Unterbringen aller Künstler stellt eine Herausforderung dar", sagt Broghammer. "Es ist nicht einfach, in der Hochsaison ein Hotel zu finden, das für eine Nacht an die 50 Buchungen entgegennimmt."

Wichtige Stützen sind die 250 Helfer aus verschiedenen Vereinen. Der VW-Club ist Meister der schweren Geräte. Dessen Mitglieder bauen die Anlage auf. Dazu gehört nicht nur die Bühne, sondern auch der Zaun ums Gelände. Rolf und Angelika Lehmann stellen das Gelände zur Verfügung.

Auf dem Zeltplatz wurden 20 Dixi-Toilettenhäuschen installiert. Weitere Toiletten sind auf dem Freiluftgelände aufgebaut. Die Wurzelhexen und Erzknappen sind für die Verpflegung und Bewirtung zuständig. Das Zeltareal wird von der Zinkenvereinigung Eichbach übernommen.

"Täglich erreichen uns Anfragen von freiwilligen Helfern, was überaus positiv ist", sagt Broghammer. Ganz wichtig sei es für die Veranstalter, den Biotopschutz sicherzustellen. Wir stehen hier in der Pflicht, sagt Broghammer. Zum Glück hätten sie 30 Sponsoren und Gönner in eigenen Reihen. „Das werten wir als ein Zeichen der Verbundenheit.“

Was auch gut angekommen ist, war der Auftritt zum samstäglichen Frühschoppen mit dem Edelweiß-Echo. „Das war Kontrastprogramm pur und den Leuten hat es gefallen.“