Im Gespräch mit dem SÜDKURIER hat Peter Kälble in seiner Funktion als Geschäftsführer der Stadtwerke Schramberg Auskunft gegeben, inwieweit der Baufortschritt ist. Nach Weihnachten, Ende Dezember, Anfang Januar, wurde mit dem Umbau im Außenbereich, der Liegetrassen, Treppenanlagen, dem Sprung- und Kinderplanschbecken begonnen. Vom Kinderplanschbecken ist inzwischen nichts mehr zu sehen.

Michael Braun sitzt an den Joysticks im Baggerführerhaus. Er legt mit seinem schweren Gerät den Umriss des Sprungbeckens frei. Mit im Bild Noah Finkbeiner, Mitarbeiter der Baufirma.
Michael Braun sitzt an den Joysticks im Baggerführerhaus. Er legt mit seinem schweren Gerät den Umriss des Sprungbeckens frei. Mit im Bild Noah Finkbeiner, Mitarbeiter der Baufirma. | Bild: Werner Mueller

Derzeit wird am Rückbau des Sprungbeckens gearbeitet. Mit einem großen Bagger wird der Umriss des Beckens freigelegt und Stück für Stück der Betonmauern mit Großgeräten in handliche Stücke zerteilt um die Stahlarmierung entfernen zu können. Stück für Stück, in mehreren Etappen, wird das Bauwerk abgetragen, bis schließlich alle Seitenwände entfernt sind. Das freigewordene Gelände wird verfüllt. In diesem Bereich entsteht später das Kinderschwimmbecken mit neuzeitlichen Attraktionen. Auch weiteres Gelände um die Anlage wird aufgefüllt. Später wird der Panoramaweg um die Schwimmbecken angelegt.

Michael Braun sitzt an den Joysticks im Baggerführerhaus. Er legt mit seinem schweren Gerät den Umriss des Sprungbeckens frei. Der Mitarbeiter Noah Finkbeiner beobachtet den Vorgang.
Michael Braun sitzt an den Joysticks im Baggerführerhaus. Er legt mit seinem schweren Gerät den Umriss des Sprungbeckens frei. Der Mitarbeiter Noah Finkbeiner beobachtet den Vorgang. | Bild: Werner Mueller

Die bisherigen Technikanlagen wie der Umkleidebereich wurden entkernt. In die bestehenden Gebäudeteile werden die neuen Umkleide- und Sanitäranlagen eingebaut. Nun muss das verfüllte Gelände für ein halbes Jahr ruhen, damit es sich setzen und weiter bebaut werden kann.

Michael Braun sitzt an den Joysticks im Baggerführerhaus. Er legt mit seinem schweren Gerät den Umriss des Sprungbeckens frei.
Michael Braun sitzt an den Joysticks im Baggerführerhaus. Er legt mit seinem schweren Gerät den Umriss des Sprungbeckens frei.

Nachgefragt, inwieweit die aktuelle Corona-Situation Einfluss auf das Bauvorhaben habe, sagt Peter Kälble, dass die „Risiken nicht bewertbar sind.“ Es werde sich zeigen, wenn die Vergabe der Edelstahlarbeiten für die neuen Becken vergeben werden. „Es kann zu Lieferengpässen im Edelstahlbereich kommen.“ Zwei neue Rutschen enden jeweils in separaten Ausrutschbecken neben dem Nichtschwimmerbecken.

Video: Werner Müller

Nach der Termintreue gefragt, räumt Peter Kälble ein, dass der Fortschritt witterungsbedingt vier Wochen hinter dem Plan liegt. „Das Gelände war zu nass, da konnte nicht mit schweren Baumaschinen eingefahren werden.“ Der vorgesehene Öffnungstermin sei für Ende Mai bis Mitte Juni 2021 geplant. Hier spielt die Witterung und Liefertreue eine entscheidende Rolle, so Peter Kälble.