Mit einem lachenden und weinenden Auge blickt auch Ingrid Rebmann auf die Veranstaltung zurück. Als Leiterin der Touristik-Abteilung im Rathaus Schramberg hat sie vor zwölf Jahren gemeinsam mit Harald Burger einen Abend zusammengesessen und darüber beratschlagt, was Tennenbronn im August Einheimischen und Gästen als Ferienprogramm bieten kann.

Die damals entstandene Idee Summerland erweist sich heute als etablierte Einrichtung kultureller Darbietungen. Und für Ingrid Rebmann war mit der letzten August-Veranstaltung gleichzeitig auch ihr Abschied von Summerland verbunden. Zum Jahresende wird Rebmann aus ihrem aktiven Dienst im Rathaus Schramberg ausscheiden.

„Harald Burger hatte mit seiner Verbindung in Kleinkunstkreise für kulturelle Akzente gesetzt und die Mitarbeiter im Bereich Tourismus haben sich alle gut eingearbeitet. So konnte ich mich auf das mir zur Verfügung stehende Personal immer verlassen“, sagt Ingrid Rebmann.

Für das Kinderprogramm war Christoph Frank von der Zauberbühne Rottweil zuständig. Wegen der dunklen Wolken über Tennenbronn wurde der Veranstaltungsort ins Innere des Gästetreffs verlegt. Zauberbühne-Chef Frank ist ein Meister fesselnder Worte. Besonders dann, wenn er zur Reise um die große weite Welt einlädt.

So ganz beiläufig, scheinbar aus den Nichts zaubert er und verblüfft seine kleinen Gäste. Kommt dann noch der sprechende Jungdrache Nepomuk in die Vorführung, wird es allemal spannend. So ganz nebenbei sorgt der grüne Nepomuk für Abwechslung oder eher für Ablenkung und dann beteiligt er sich auch aktiv an den Zauberkartentricks seines Meisters.

Jedenfalls schafft Christoph Frank Abwechslung, mit aufgehängter Wäsche mit Knoten oder das zum Vorsachen bringen einer langen Kordel mit kleinen Fähnchen, nachdem es zuvor geblitzt und gebrannt hatte.

Mit den Schwenninger Neckarbuam hat Harald Burger einen Glücksgriff gelandet. Sänger und Keyboardspieler Fritz und Schlagzeuger Marek sind musikalisch auf ihr Publikum zugegangen. Das musikalische Repertoire reichte über alpenländische Volksmusik bis zu Schlager-Evergreens längst vergangener Zeiten. Beide Musiker spannten den musikalischen Bogen weit und das Publikum summte immer wieder alte Melodien seiner Jugendzeit mit.