Dirigent Thomas Wössner hatte die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Har

Bariton und Tenorhorn sind bei dem Slawischen Tanz Nr. 8 besonders gefordert. Dozent Peter Strohmayer übte das Stück mit den Musikerinnen und Musikern ein.
Bariton und Tenorhorn sind bei dem Slawischen Tanz Nr. 8 besonders gefordert. Dozent Peter Strohmayer übte das Stück mit den Musikerinnen und Musikern ein. | Bild: MV Harmonie Tennenbronn

monie zu einem Tanzkurs eingeladen. Wössner stellt das Jahreskonzert am 25. April unter das Motto „Tänze“. Jedes Konzertstück ist ein Tanz oder bezieht sich auf das Thema Tanz. Auf dem Programm stehen dabei große sinfonische Werke wie die internationalen Tänze der „Fifth Suite For Band“ von Alfred Reed oder der „Slawischer Tanz Nr. 8“ von Antonin Dvorak. So traf sich die Harmonie nun in der Grundschule Tennenbronn, um diese Tänze einzustudieren.

Das Flötenregister und die Klarinetten waren am Probentag der Harmonie mit Dozent Stefan Hauser konzentriert bei der Arbeit.
Das Flötenregister und die Klarinetten waren am Probentag der Harmonie mit Dozent Stefan Hauser konzentriert bei der Arbeit. | Bild: MV Harmonie Tennenbronn

Da jedoch für jeden Tanz die Choreografie und Schrittfolgen zuerst einmal erlernt werden müssen, war es das Ziel des Probentages, die technisch schwierigen Passagen der Konzertstücke einzuüben. Komplizierte rhythmische Stellen wurden erarbeitet. Dirigent Thomas Wössner und Vize-Dirigent Ewald Staiger hatten dazu Dozenten eingeladen, die die Stücke mit den einzelnen Registern einübten. Peter Strohmayer, Posaunist und Dirigent der Musikvereine Fischbach und Schapbach, hatte mit dem „tiefen Blech“ die größte Gruppe. Den „Slawischen Tanz Nr. 8“ von Antonin Dvorak hatten die Musiker zuvor noch nie gesehen, weil der Notenversand sehr lange gedauert hatte. Peter Strohmayer schaffte das fast Unmögliche. Die rasanten slawischen Rhythmen konnten in sehr kurzer Zeit von dem Register umgesetzt werden.

Harmonie-Dirigent Thomas Wössner erarbeitete als „Tanzlehrer“ mit den Saxophonen und Hörnern das Konzertprogramm.
Harmonie-Dirigent Thomas Wössner erarbeitete als „Tanzlehrer“ mit den Saxophonen und Hörnern das Konzertprogramm. | Bild: MV Harmonie Tennenbronn

Stefan Hauser, Dirigent des Musikvereins Sulgen, nahm erstmalig als Dozent beim Harmonie-Probenwochenende teil. Er feilte ausgiebig mit Flöten und Klarinetten an „Charles Chaplin“, einem der schwierigsten Stücke im Konzertprogramm. Thomas Wössner agierte als „Tanzlehrer“ bei den Saxophonen und Hörnern. Beim Tanzen kommt es neben der Schrittfolge auch in großem Maße darauf an, dass Haltung und Ausstrahlung zum jeweiligen Tanz passen. Gleiches gilt für die Musik. Da der planmäßige Trompetendozent krankheitsbedingt leider absagen musste, arbeitete Ewald Staiger mit dem Trompetenregister an den Rhythmen des kubanischen Hits „El Cumbanchero“.

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