Jedenfalls waren so gut wie alle Plätze vergeben. Dazu herrschte eine tolle Stimmung. Allein schon mit dem Auftritt von Irmgard Schülgen zum Begrüßungsprolog wurde die Narrenschar mit treffenden Worten auf das zu Erwartende eingestimmt.

Hoher Stimmungspegel

Abordnungen der Tennenbronner Narrenzünfte kamen auf der Bühne zum Gruppenbild zusammen, bevor der Brezelsegen eingeleitet wurde. Mit dabei waren die Narrengilde Pfrieme-Stumpe, die Erzknappen und Wurzelhexen. Als dann Robert (Bob) Hilser mit Ehefrau Luzia am Mikrofon stehen und die bereits hoch motivierten Senioren mit närrischen Liedern anfeuerten, war der Stimmungspegel im Saal hoch. Für das leibliche Wohl sorgten die ebenfalls närrisch dekorierten Landfrauen mit Kaffee und Kuchen.

Dass Gerhard Merz als Stimmungskanone bekannt ist, kam ihm bei der Veranstaltung zugute. Er kennt die Liedle und sang sie mit voller Stimme mit. Das Kinderballett der Erzknappen hatte mit der Tanzvorstellung schnell die Publikumsgunst erlangt. Nicht minder erfolgreich war das Wurzelhexen Kinderballett. So richtig fetzig wurde der Vortrag von Kinder des Rock ’n’ Roll. So ganz klammheimlich fühlten sich die Senioren an die eigene Jugend erinnert, was sichtlich guttat.

Da singt der Boris Becker

Ortsvorsteher Lutz Strobel kam als Hirtenbue und später nochmals mit Bob Hilser als singender Boris Becker. Bruder und Schwester, Gerhard Merz und Sonja Köser führten ein finessenreiches eheliches Zwiegespräch. Sonja Hermann, Elisabeth Moosmann, Brigitte Schüle, Hilde Pfau, Hilde Rapp und Monika Pfundstein hatten mit „Frauen – wenn ich nicht auf der Bühne wär“, die Lacher schnell auf ihrer Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Bernd Hermes und Bob Hilser zelebrierten das „Santa Lucia“ in hellen Tönen. Mit Gisela Reichenthaler, Sonja Köser, Karl Bachal, Monika Bartels, Irmgard Schülgen und Gerhard Merz standen Sparmaßnahmen im Altersheim auf dem Prüfstand. Von „Kruscht und Krempel“ erzählt Gerhard Merz und die Frauen hatten mit dem Tanz Mambo Five noch einen Kracher parat.