Just Singing hat Tennenbronn gerockt. Was in der Festhalle geboten wurde, war einmal mehr eine große musikalische Show. So war es verständlich, dass das Publikum Nachschlag nach den Auftritten von Just Singing und den beiden Gastchören, den Pfohren Pop Singers und dem Laetitia Chor aus Furtwangen-Neukirch, erklatschte. Die Stimmung im Tennenbronner Konzertsaal war heiter. Das Publikum erlebte einen Auftritt, den es so schon lange nicht mehr gegeben hat. 

Seit 20 Jahren stellt sich Anja Höfler in den Dienst des Tennenbronner Gesangvereins. Im Bild von links Anja Höfler und die beiden Vorstandsfrauen Cornelia Rapp und Martina Stockburger.
Seit 20 Jahren stellt sich Anja Höfler in den Dienst des Tennenbronner Gesangvereins. Im Bild von links Anja Höfler und die beiden Vorstandsfrauen Cornelia Rapp und Martina Stockburger. | Bild: Werner Mueller

Bereits die Begrüßung der Gäste durch Cornelia Rapp war eine Klasse für sich. Schnell schaffte sie es, das Publikum zu begeistern, wodurch Gerlinde Seiler dann leichtes Spiel bei der Ansage der Titel hatte. „Unheilig“ war dann auch der Auftakt mit „Geboren zum Leben“ aus der Feder des Songschreibers Der Graf. Einen besseren Auftakt hätten sich die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Chorleiterin Anja Höfler nicht aussuchen können. Das Konzertmotto „It‘s Time to Rock“ stand spürbar hinter jedem gesungenen Titel. Mit „Breakfast in Amerika„ hatte die britische Band Supertramp einen beschwingten Beitrag geleistet.

45 Sänger auf der Bühne

Falco, der österreichische Pop-Star, steuerte mit „Rock me Amadeus“ einen überaus unterhaltsamen Beitrag zum Konzert bei. Deutlich dabei wurde, dass Just Singing mit diesem Titel einen kleinen Höhepunkt setzten. Dass die Band „Toto“ mit „Afrika„ einen tiefgründigen Beitrag für das Unicef-Kinderhilfswerk geschrieben hat, brachte Anja Höfler mit dem Chor eindrucksvoll herüber. Im zweiten Teil des Auftritts präsentierte sich Just Singing einmal mehr mit „Bohemian Rhapsody“. Diese Aufführung mit Klavier und Band wurde zum großen Erlebnis nicht nur der Fans der Band Queen. An die 45 Sängerinnen und Sänger standen auf der Bühne.

Viele tolle Stimmen

Die beiden Gastchöre präsentierten sich ebenfalls vor begeistertem Publikum. Die Pfohren Pop Singers unter der Leitung von Jelena Mirkov wussten die Welle der Begeisterung weiter zu tragen. Dem aus 22 Mitgliedern bestehenden Chor gelang es, eindrucksvoll zu präsentieren, in welche Richtung Chormusik sich entwickeln kann. Dafür benötigt es auch nicht nur „A Million Dreams“, sondern auch durchsetzungsfähige Stimmen im Chor.

Mit viel Witz und Pfiff

Mit Witz und Pfiff präsentiert sich der Laetitia Chor unter der Leitung von Sabine Pander. Traditionsverbundene und neuzeitliche Gospel wie „Praise his holy name“ wurden vom Publikum dankbar aufgenommen. Den absoluten Knaller zum Konzertende setzte Just Singing mit „Born to be Wild“. Hierbei wurde die Festhalle gerockt und mit der Metalacker-Faust gezeigt, wohin die Reise geht.