Dorothee Eisenlohr tritt als Kandidatin zur OB-Wahl in Schramberg an. Am 7. Juli wird gewählt und bis dort wird Eisenlohr möglichst oft in Schramberg und den Teilorten den Kontakt zu den Bürgern suchen. In Tennenbronn hat sie am Freitagabend zu einem Rundgang durch die Gemeinde aufgerufen. Zur anschließenden Vorstellung im Nebenzimmer des Gasthauses „Löwen“ sind gut 50 Zuhörer gekommen.

Im Anschluss an die Vorstellung stellte verschiedene Bürger Fragen an die Kandidatin.
Im Anschluss an die Vorstellung stellte verschiedene Bürger Fragen an die Kandidatin. | Bild: Werner Mueller

Bei dem einstündigen Rundgang durch die Gemeinde hatte Patrick Fleig die Moderation übernommen und dabei auch Wünsche aus dem Ortschaftsrat vorgetragen. Aufmerksam notierte sich Eisenlohr die Wünsche und Infos. Am Projekt Bergacker IV war der erste Haltepunkt. Dort erfuhr Eisenlohr, dass 30 bis 40 Bauwillige aus Tennenbronn weggezogen sind, weil keine Bauplätze zur Verfügung standen.

Dorfrundgang durch das Baugebiet Bergacker IV. Von links Dorothee Eisenlohr, Patrick Fleig, Peter Steidinger, Luitgard Nagel, Oskar Rapp und Raphael Nagel.
Dorfrundgang durch das Baugebiet Bergacker IV. Von links Dorothee Eisenlohr, Patrick Fleig, Peter Steidinger, Luitgard Nagel, Oskar Rapp und Raphael Nagel. | Bild: Werner Mueller

Beim katholischen Friedhof wurde der Wunsch nach der Aussegnungshalle und den sanitären Anlagen angesprochen. Auch die Situation mit beiden Friedhöfen kam zur Sprache. Vorbei an der Golf-Spiellandschaft wurde der Musikpavillon erreicht, danach der Dorfweiher. Hier erfuhr die Kandidatin mehr über den Standort der geplanten Fest- und Sporthalle.

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Die 37-jährige Kandidatin sprach davon, dass Tennenbronn ein Ortsteil sei, der ihr entgegenkomme. Sie habe bereits mehrere Veranstaltungen besucht. Auch bekomme sie viele Angebote zu Hocketen. Eisenlohr sprach auch über ihren beruflichen Werdegang: „In den zweieinhalb Jahren als Geschäftsführerin der Wirtschaftsfördergesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg habe ich einen guten Job gemacht. Und wollte nun etwas Anderes machen.“

Sie werde schauen, ob Prozesse effizient sind. Dabei nannte die Kandidatin das Schwimmbad und den Hallenneubau. Auch der hohe Krankenstand ist ein von ihr angesprochenes Anliegen. Weitere Gesprächsthemen waren der Tourismus, die Leerstände und bürgerschaftliches Engagement. Dorothee Eisenlohr legt Wert darauf, den Bürgern auf Augenhöhe zu begegnen. „Ziel ist es für mich, eine neue Kultur des Miteinanders zu finden.“