Das zurückliegende Geschäftsjahr war für den Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins Tennenbronn ein Jahr mit persönlichen Einschränkungen. Doch alles was zu erledigen war, meisterten die Mitglieder des Vorstandsgremiums "prima", sagte Helmut Moosmann zu Beginn seines Rückblicks auf 2018.

Die größte Aufgabe war sicherlich, den Auerhahnweg bis zur Eröffnung am 7. April fertigzustellen. Und Moosmann bezeichnete dieses Vorhaben als gelungen. Pickel und Schaufel wurden während der Bauzeit zu den häufig benutzten Handwerkzeugen. Auch das Aufstellen der Wegweiser nahm die Helfer in Anspruch. So spricht Helmut Moosmann mit Überzeugung von "einer Meisterleistung."

Nach der Begutachtung des Weges durch das Deutsche Wanderinstitut wurde der angelegte Weg als "Premiumweg für die nächsten drei Jahre beurkundet." Am Eröffnungstag herrschte schönstes Wetter und mit Landrat Wolf-Rüdiger Michel und Oberbürgermeister Thomas Herzog war die politische Prominenz zugegen. Dazu Vertreter des Naturparks Schwarzwald und mehr als 100 interessierte Wanderfreunde.

Grandiose Angebote

"Es war ein gelungener Tag, Werbung für Tennenbronn", ist Moosmann sicher. Der abwechslungsreiche Weg wird stark frequentiert, wegen seiner schönen Aussichten. Das Aufhängen der Vogelnistkästen bei der Windkraftanlage "Bogen", nimmt ebenfalls etliche Mitglieder in die Pflicht. Moosmann berichtet auch vom "großen, gut angenommenen Wanderangebot. "Ein grandioses Bergwanderwochenende im Gebiet der Lindauer Hütte erlebten die Mitglieder.

Ganz gut angekommen, mit überregionalem Interesse verfolgt, war das Preis-Cego-Spiel in Zusammenarbeit mit dem Heimathaus Tennenbronn. Helmut Moosmann kündigt an, dass beim Gestalten des Wanderprogramms auch an diejenigen gedacht werde, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Dazu werden die Wochentagstouren öfter auf Donnerstag gelegt, weil dienstags der Besuch einer Gaststätte wegen dem Ruhetag schwierig werde, erklärt der Vorsitzende.

Von einem überaus guten Kassenabschluss berichtet Kassenwart Dominik Staiger. Sein Bericht wurde von Lothar Muhr bestätigt. Schriftführerin Connie Staiger berichtet über die stattgefundenen Veröffentlichungen in Zeitungen und dem Tennenbronner Anzeiger.

Wanderwart Thomas Ernst berichtet von insgesamt 195 Teilnehmern an den Wanderungen. Bei Ganztageswanderungen wurden von 126 Teilnehmern über 4634 Kilometer erlaufen. Zum Vergleich: "Das sind genau 421 Runden auf dem beliebten Auerhahnweg", so Ernst.

Wegewart Hans Klausmann berichtet von der Optimierung der Beschilderung am Einstieg zum Auerhahnweg im Remsbach. Vor allem das 96 Kilometer lange Wegenetz wurde instandgehalten. Robert Hermann nahm die Entlastung vor, nicht ohne darauf einzugehen, wie sich der Schwarzwaldverein verjüngt habe. "Mit der Arbeit des Vereins werde die Lebensqualität des Stadtteils Tennenbronn erhöht."