Nun steht er wieder auf dem Dorfplatz: Der Narrenbaum ragt 17 Meter in die Höhe. Unter den Augen der Mitglieder der Narrengilde Pfrieme-Stumpe und den Narrenzünften Wurzelhexen, Erzknappen und den Ichbe-Hexen wurde der Fichtenstamm von Kranführer Andreas Bühler in die Höhe gezogen und mit großem Geschick im dafür vorgesehenen Schacht "versenkt". Es war ein Moment der Erlösung, denn nun konnte dem schlanken Baum nicht mehr viel passieren. Schließlich sei mam beim Aufstellen eines so filigranen Baumes nie vor Überraschungen sicher, erklärte Jürgen Wald. Doch gemeinsam mit Werner Eckert und Albert Moosmann standen Helfer zur Seite, die nicht zum ersten Mal einen Narrenbaum aufstellten. Seit der Feuerwehr solche Hilfsdienste nicht mehr erlaubt sind, hat das Baugeschäft Kaltenbach mit schwerem Gerät das Aufstellen übernommen.

Gespannt verfolgen Pfrieme-Stumpe mit Linde-Wieble sowie eine Ichbe-Hexe, wie der Narrenbaum aufgestellt wird. <em>Bild: Werner Müller</em>
Gespannt verfolgen Pfrieme-Stumpe mit Linde-Wieble sowie eine Ichbe-Hexe, wie der Narrenbaum aufgestellt wird. Bild: Werner Müller

Musikalisch wurden die Zuschauer von Jürgen Obergfell auf die Fasnet eingestimmt. Er hatte die neuesten Fasnethits im Gepäck und steuerte die Auswahl über sein Handy. Die Pfrieme-Stumpe sind auf der Höhe der Zeit. Zum Höhepunkt geriet die Einspielung des Tennenbronner Narrenmarschs, aufgezeichnet mit dem Musikverein Frohsinn. Jetzt steht er nun wieder auf dem Dorfplatz, der Narrenbaum, als weithin sichtbares Zeichen. Laut der Vorsitzenden Helga Wölk "sieht ein jeder Fremder gleich, Tennenbronn ist ein Narrenreich."

Zwei Ichbe-Hexen schauen mit dem Nachwuchs dem Narrenbaumaufstellen zu. Bild: Werner Müller
Zwei Ichbe-Hexen schauen mit dem Nachwuchs dem Narrenbaumaufstellen zu. Bild: Werner Müller

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