Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat am Mittwoch einen Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die Modernisierung des Schramberger Freibads in Tennenbronn bewilligt. Das hat am frühen Nachmittag der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner unserer Zeitung mitgeteilt. Die Stadt Schramberg hatte einen Zuschuss aus einem neuen Bundesprogramm zur Sanierung von Sportstätten beantragt.

Konzept überzeugt in Berlin

Schrambergs OB Thomas Herzog war „hocherfreut, daß unser Konzept zur Badmodernisierung auch in Berlin überzeugt hat“. In einer Pressemitteilung der SPD heißt es dazu, der Haushaltsausschuss des Bundestages habe laut Fechner in seiner Sitzung am Mittwoch „das Schramberger Freibad als förderungswürdig angesehen und deshalb die Fördermittel bewilligt“. Die Modernisierungskosten werden von der Stadt Schramberg auf 5,2 Millionen Euro geschätzt. „Ich freue mich sehr, dass der Bund einen so hohen Betrag für den Umbau des Schramberger Freibades zur Verfügung stellt. Denn gerade im ländlichen Raum sind eine attraktive Freizeiteinrichtungen für Bürger, aber auch den Touristen, besonders wichtig“, so der SPD-Abgeordnete Fechner. „Diese Steuermittel sind deshalb besonders gut investiert, weil die Schramberger und auswärtige Besucher ein tolles Schwimmbad bekommen werden.“ Dies sieht auch Schrambergs SPD-Vorsitzender und Stadtrat Mirko Witkowski so: „Dass der Bund einen so hohen Zuschuss bewilligt, ist eine Auszeichnung für unsere Planungen“.

Keine Doppelförderung

Große Freude auch beim CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Brantner, den der Bundestagsabgeordnete Volker Kauder informiert hat: „Die 1,5 Millionen helfen uns sehr, die höheren Baukosten zu bewältigen.“ Leider gebe es aber keine Doppelförderung, so Brantner. Schramberg hatte auch einen Landeszuschuss aus dem Tourismusförderprogramm beantragt und vor wenigen Wochen die Zusage bekommen, knapp 1,2 Millionen Euro zu erhalten. Wenn die Stadt den Bundeszuschuss bekommt, wird wohl die Landesförderung nicht auch gezahlt werden.