Das Baugebiet Bergacker IV beschäftigt den Ortschaftsrat seit Längerem. Nun wurde die zuletzt durchgeführte Planung dem Gremium vorgestellt. Für die Ausführung der Planvorhaben war Sebastian Rolfes vom Planungsbüro Gfrörer vor Ort. Die Stadt Schramberg war durch Georg Schrempp von der Abteilung Tiefbau vertreten. Vorgestellt wurde auch der Straßenbau.

Für den stellvertretenden Ortsvorsteher Manfred Moosmann ist das ein sehr wichtiges Thema, um dem Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken. „Seit zehn Jahren hat in Tennenbronn keine Bautätigkeit stattgefunden“, mahnt Moosmann. Obwohl im Gemeinderat dreigeschossiger Neubau genehmigt wurde, musste dieser Beschluss aufgrund von Anwohnereinspruch zurückgenommen werden. Nach eingehender Prüfung der Sachlage werden die Häuser maximal über zwei Vollgeschosse gebaut.

Sebastian Rolfes kam auf das in der untersten Ecke „Am Sonnenberg„ vorhandene Biotop zu sprechen. Dort werde ein Teil für einen Fußweg benötigt. Allerdings „sind wir mit dem Bergacker IV in der glücklichen Lage Ausgleiche anzubieten“, so der Planer. Innerhalb des Baugebietes gibt es nahe dem Bereich des künftigen Wendehammers eine Möglichkeit, Ersatz für das Biotop zu bieten, sagt Rolfes weiter.

In der Planung der Straßen ist vorgeschlagen, diese im Ausbaugebiet 5,50 Meter breit zu bauen. Hinzu kommt das beidseitige Schrammbord, womit die Gesamtbreite der Straße sechs Meter betragen wird. Im Bereich der Straße „Am Sonnenberg„ und der Verbindungsstraße zur Steige werden bergseitig Gehwege mit 1,50 Meter Breite angelegt. Die Stichstraße im Baugebiet wird als verkehrsberuhigte Wohnstraße, fünf Meter breit mit beidseitigem Schrammbord, und ohne Gehweg ausgebaut. Am Ende der Straße wird ein Wendehammer angelegt. So wird verhindert, dass Autos ohne abzusetzen im Kreis fahren können. Das anfallende Regenwasser aus der Trennentwässerung werde in einem 250 Kubikmeter fassenden Rückhaltesystem gepuffert und gedrosselt der Vorflut zugeführt.