Sie bleiben in der Erfolgsspur. Die Schüler vom „Cubic Racing“-Team des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums sind beim Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ erneut auf den vorderen Plätzen gelandet. Mit einem landesweit zweiten Platz haben sie sich bei der Ausscheidung in Baden-Württemberg für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Zudem haben die St. Georgener zwei Sonderpreise eingeheimst. Sie bekamen den Konstruktionspreis für das beste Fahrzeug und waren auch in Sachen Teamstand besonders gut. Hier gilt es, sich an einer Art Messestand zu präsentieren und das Projekt vollumfänglich darzustellen. Das hat das Team auch in diesem Jahr getan, das ausnahmsweise in einem zehnminütigen Video festgehalten und an die Jury geschickt.

Schüler lernen für Zukunft

Nicht nur das war also durch die Corona-Pandemie ungewohnt. Auch die sonstigen Vorbereitungen waren gänzlich anders als es sich die Schüler gewünscht hätten. Die Teammitglieder aus St. Georgen, Noah Schneider, Luca Granata, Jonas Bausch, Louisa Broghammer, Florian Falk und Johannes Kaspar arbeiteten in diesem Jahr vor allem virtuell zusammen – per Videokonferenz. In einer solchen berichten die beiden Teammitglieder Luca Granata und Noah Schneider auch von ihrem Erfolg. Und eines ist für sie klar: „Der Wettbewerb hat auch unter diesen Bedingungen Spaß gemacht.“ Vor allem auch, weil Erfolgsmomente und gute Erfahrungen immer weiter zusätzlich anspornen.

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Doch auch wenn der Spaß nicht zu kurz kommen darf, hat der Wettbewerb für die Elftklässler auch einen praktischen Nutzen. Sie lernen viel, knüpfen über die wichtigen Sponsoren Kontakte in die Wirtschaft, können von diesem Wissen für die berufliche Zukunft profitieren. Beide, Noah Schneider und Luca Granata, könnten sich auch vorstellen, einen Beruf in dieser Richtung zu ergreifen. „Man bekommt durch das Projekt einen Eindruck davon, was einem liegt und was eher nicht“, so Noah Schneider.

Jetzt zur Deutschen Meisterschaft

Jetzt läuft für „Cubic Racing“ die Zeit runter bis zur Deutschen Meisterschaft. Einen Countdown hat das Team auf die eigene Homepage gesetzt. Noch gut 79 Tage sind es am Dienstagnachmittag, die Vorfreude ist offensichtlich groß. Auch wenn noch nicht klar ist, in welcher Form der Wettbewerb wird stattfinden können – wieder virtuell oder doch vor Ort. Bis dahin gibt es eine Analyse der Landesmeisterschaft. Was lief gut, was schlecht?

Wenn dann alles gut läuft, wäre die Qualifikation zur Weltmeisterschaft der nächste Schritt. „Dafür müssten wir bundesweit zu den Besten gehören“, sagt Luca Granata. Bis dahin ist es zwar noch ein Stückchen, und es bleibt wenig Zeit, aber vielleicht schaffen es die St. Georgener ja doch mal auf die ganz große Bühne der Miniatur-Formel-1.