„Wir haben bis zuletzt gehofft, dass ein Konzert in irgendeiner Form stattfinden kann“, so Lisa Reuter vom Vorstandsteam. Doch letztlich machten das Veranstaltungs- und Probenverbot der vergangenen Wochen eine musikalische Darbietung auf Konzertniveau vor Publikum unmöglich. Dabei haben sich die Musiker um Dirigent Slawomir Moleta vorbereitet, seit die Proben im Juni nach dem ersten Lockdown wieder möglich waren.

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Dass das Konzert nun erstmals in der 53-jährigen Geschichte der Stadtmusik ausfallen muss, bedauern die Stadtmusiker sehr. „Jeder von uns hat gehofft, dass noch irgendwie etwas stattfinden kann. Wir haben auch nach Alternativen gesucht und waren in Gesprächen mit der Stadt“, beschreibt Lisa Reuter die Bemühungen, den treuen Besuchern, die sich jedes Jahr auf das Festkonzert kurz vor Weihnachten freuen, in irgendeiner Form eine musikalische Veranstaltung bieten zu können.

Da singen alle Besucher mit

1967 hatte das erste Festkonzert der Stadtmusik unter dem Dirigenten Wolfgang Petzold stattgefunden. Seither hat sich das Datum am dritten Advent eingebürgert. Das Festkonzert ist gleichzeitig der Höhepunkt im Vereinsjahr der Stadtmusik. Hier präsentiert das rund 45-köpfige Orchester die ganze Bandbreite seines musikalischen Repertoires. Die Stadtmusik überrascht das Publikum dabei immer wieder mit bekannten klassischen Werke ebenso wie mit beliebten Musicalmelodien oder rockigen Klängen. In das Weihnachtsliedermedley, das am Ende eines jeden Festkonzerts erklingt, stimmen die Besucher leise singend ein.

Hoffnung auf ein baldiges Ende der Beschränkungen

Wann die Stadtmusik das nächste Mal vor Publikum spielen darf, ist derzeit ungewiss. Die Stadtmusiker jedenfalls brennen darauf, möglichst bald wieder für ihr Publikum musizieren zu dürfen. „Wir bleiben dran und hoffen, so bald wie möglich wieder auftreten zu dürfen“, so Lisa Reuter.

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