Für ziemlich genau 13 000 Einwohner im Schwarzwald-Baar-Kreis ist St. Georgen der Lebensmittelpunkt. Hier, in der viertgrößten Stadt des Landkreises wohnen, arbeiten, leben sie, sind sie daheim. Was die Einwohner an ihrer Stadt schätzen, ist die Vielzahl aus Mosaiksteinen, die sich zu einem Gesamtbild zusammenfügen, die St. Georgen lebens- und liebenswert machen.

Dazu zählen ein umfassendes Schulnetzwerk ebenso wie eine Vielzahl innovativer Unternehmen, die zusammen rund 5000 Arbeitsplätze bieten. Attraktive Wohnlagen zu vergleichsweise günstigen Miet- und Grundstückspreisen bieten jungen Familien beste Vorrausetzungen für einen gelungenen Start in die Zukunft. Lokale Einzelhändler bieten eine bunte Einkaufsvielfalt. Und nicht zuletzt sind es die vielfältigen Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, die den Einwohnern und natürlich auch den Feriengästen zur Verfügung stehen, die sich bei ihren Gastgebern erholen und die sowohl die gute Luft als auch die gastronomische Vielfalt schätzen.

Damit St. Georgen auch weiterhin für Einwohner, Feriengäste und Neuzugezogene gleichermaßen attraktiv bleibt, macht sich die Stadt schick und fit für die Zukunft. Das Vorantreiben des Breitbandausbaus, um den künftigen technologischen Anforderungen gewachsen zu sein, läuft auf Hochtouren. Und in diesem Frühjahr startet, nach mehrjähriger Planung, die Umgestaltung der Kernstadt, die damit ihren 70er Jahre-Charme ablegt und unter anderem mit einer Modernisierung des Marktplatzes ihr Gesicht markant verändern und ein neues Zentrum mit einem hohen Maß an Aufenthaltsqualität für die Bürger schaffen wird.

Die Einwohner konnten sogar mitbestimmen, wie der Marktplatz später aussehen soll. Hierzu sagt Bürgermeister Michael Rieger: „Die anstehende Innenstadtsanierung wird den Bürgerinnen und Bürgern und auch dem Handel eine deutliche Attraktivitätssteigerung bringen. Unsere Lebensqualität ist das, was Neubürger anzieht und unsere Einwohner in St. Georgen hält. Es gibt sehr viel Gutes hier. Wir schauen deshalb zuversichtlich in die Zukunft.“

Das kulturelle Angebot in St. Georgen kann mit dem einer Metropole gleichziehen. Zeitgenössische Kunst begegnet einem hier quasi auf Schritt und Tritt in Schaufenstern in der Innenstadt. So kommt man unweigerlich mit Kunst in Berührung und kann sich mit ihr auseinandersetzen. Überhaupt geben eine Vielzahl von Museen Einblicke in die Tradition und Geschichte der Bergstadt. Das einzigartige Deutsche Phonomuseum bietet eine nahezu lückenlose Darstellung der Entwicklung der Phonotechnik.

Das Rad der Zeit um einige Jahrhunderte zurückdrehen lässt sich beim Besuch des Heimatmuseums „Schwarzes Tor“. Das einzige noch im Original erhaltene Bauernhaus in der Innenstadt birgt Schätze aus dem bäuerlichen Leben von vor mehr als 220 Jahren. Oder wie wäre es mit einem Theaterbesuch? In einem kleinen, von einem Verein geführten Theater gibt es regelmäßig hochwertige Eigenproduktionen von und für Kinder bis zum Erwachsenentheater bis hin zum Unterhaltungsabend mit bekannten Kabarettisten und Stars der Comedy-Szene.

Musikalische Angebote unterschiedlicher Gruppierungen, vom Jugendsinfonieorchester über Jazzformationen bis zur Blasmusik bieten Musikliebhabern unterschiedlicher Couleur die passenden Klänge. (spr)

Allzeit Spaß

St. Georgen bietet vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung zu jeder Jahreszeit. Jetzt im Winter ist das Angebot an Wintersportmöglichkeiten vielfältig. Der Teilort Oberkirnach ist das Winterskigebiet der Bergstadt. Hier bieten fünf Schlepplifte Alpinskifahrern die Gelegenheit, sich bequem auf einen der Berge ziehen zu lassen, um dann schwungvoll einen der fünf Hügel unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade hinunter zu sausen. Skilangläufer wiederum genießen die Landschaft auf kilometerlang gespurten Loipen.

Im Sommer lädt die abwechslungsreiche Topografie, die zwischen sanft geschwungenen Höhen und knackigen Anstiegen wechselt, zum erholsamen Spaziergang ebenso ein wie für die ambitionierte Wanderung oder eine sportlichen Nordic Walking-Runde. Auch Mountainbiker finden ideale Trainingsmöglichkeiten abseits von asphaltierten Straßen. Wie wäre es mit einem Ausflug zur Brigachquelle beim Hirzbauernhof in Brigach, die im Keller des Hofes entspringt.

Bei einer Runde Minigolf auf der modernen und schön gestalteten Anlage mit ihren 18 Hindernissen im Stadtgarten sorgt ein spannendes Familienduell oder auch eine Runde alleine für jede Menge Spaß.

Wer gerne etwas ambitionierter unterwegs ist und seinen Kreislauf richtig auf Touren bringen will, kann auf dem Trimm-Dich-Pfad im Hochwald an Geräten und mit einfachen Hilfsmitteln Übungen machen und sich fit halten. Zwischendurch lässt sich die Strecke im lockeren Lauftraining auf weichem Waldboden zurücklegen.

Im Sommer lädt der Klosterweiher zum Schwimmen, Sonnenbaden oder zu einer gemütlichen Fahrt mit dem Tretboot ein. Mit seiner 27 000 Quadratmeter großen Wasserfläche bietet der Naturweiher selbst bei Hochbetrieb genügend Platz für alle, die sich an heißem Sommertagen auf der großen Liegewiese entspannen oder mit einem Sprung ins erfrischende Nass abkühlen wollen. (spr)

Hochmoderner Wirtschaftsstandort

Aus der einstigen Uhren- und später Unterhaltungsindustrie hat sich St. Georgen, viertgrößte Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis, in den vergangenen 30 Jahren zu einem hochmodernen Wirtschaftsstandort weiterentwickelt. Rauchende Fabrikschlote wird man hier allerdings nicht finden. Das Portfolio besteht heute im Wesentlichen aus Unternehmen für Mess-, Regel-, Steuerungs- und Sensortechnik, Lüftungs-, Fein- und Elektrotechnik, Kunststoff- und Metallverarbeitende Betriebe sowie Maschinenbau. Um den florierenden und expandierenden Unternehmen ausreichend Fläche zur Verfügung stellen zu können, hat die Stadt St. Georgen 2005 das Gewerbegebiet Hagenmoos-Engele in Peterzell ausgewiesen. Dieses entwickelt sich stetig weiter. Mehr als ein Dutzend große und mittlere Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind dort angesiedelt.

Viele Unternehmen haben die Vorzüge des Gewerbegebiets Hagenmoos-Engele entdeckt und stehen geradezu Schlange, um dort Fläche zu bekommen. Die Stadt unternimmt hierfür auch einiges, damit sich die Unternehmen wohlfühlen. Was damals der Bau der Schwarzwaldbahn war, die den industriellen Fortschritt auf ein neues Level hob, ist heute die Digitalisierung. Ein leistungsstarker Glasfaseranschluss ist längst ein Muss-Kriterium für Unternehmen mit internationaler Ausstrahlung. Daneben macht sich die Stadt seit langem stark für den Lückenschluss zur Autobahn A 81, sowie der anvisierte Ringzughaltepunkt „Am Schoren“.

Auch das Technologiezentrum, seit 1984 in St. Georgen ansässig, entwickelt sich stetig weiter. Ende vergangenen Jahres wurde ein Neubau der Perpetuum Ebner GmbH an der Bundesstraße fertiggestellt. Hier finden innovative Unternehmen, die sich einst aus kleinen Startups entwickelt haben, Entfaltungs- und Gestaltungsperspektiven. (spr)