Das Festzelt am Marktplatz in St. Georgen war zwar gut besucht, doch der Vorsitzende des St. Georgener Handels- und Gewerbevereins, Eduard Henninger, war nicht zufrieden. Nur rund 150 Besucher kamen bei nicht gerade warmen Temperaturen zum Auftakt des Maifests vor 25 Jahren, berichtet der SÜDKURIER in der Ausgabe vom 4. Mai 1996. Das änderte sich aber am darauffolgenden Wochenende. Da platzten Marktplatz und Rathaussaal schier aus ihren Nähten, so viele Menschen wollten sich die Leistungsschau der St. Georgener Geschäftswelt nicht entgehen lassen. Eine Bild-Sonderseite des SÜDKURIER zeigte dann am 6. Mai 1996 die Vielfalt dessen, was St. Georgen zu bieten hat. Entsprechend vielfältig waren dann auch die Interessenten: Autofans, Hausbesitzer, Gartenfreunde stellten sich ein.

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Die Palette der beim Maifest vertretenen Betriebe und Institutionen reichte von den Autohäusern über verschiedene Handwerksbetriebe, Uhren- und Schmuck-Anbieter bis zu den örtlichen Krankenkassen. Im großen Sitzungssaal des Rathauses präsentierte die Firma Schmidt Feintechnik in vielen Vitrinen die Entwicklung der Kugelschreiber. Die Firma Grässlin warb für Zeit- und Geldersparnis durch ihre Zeitschaltuhren. Auch die Banken waren vertreten.

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Im Festzelt am Marktplatz lief dazu ein buntes Programm, das am Samstag mit einer Show mit Musik und Mode lockte. Die Engener Agentur „Top-Form“ stellte 90 Minuten lang Models und Dressmen mit modischer Kleidung der St. Georgener Modehäuser vor. Dekoriert wurde das Ganze mit Erzeugnissen und Angeboten der St. Georgener Geschäfts- wie Handwerkswelt, darunter Porzellan, Haushalts- und Gartengeräte, Brillen, Schuhe und mehr. Mit passender Musik und etlichen akrobatischen Einlagen wurde dieser Maifest-Abend vor 25 Jahren zu einem Höhepunkt des Jahres. Am Schluss war auch Eduard Henninger zufrieden. Das Festzelt war komplett mit einem begeisterten Publikum besetzt.