Emsig haben die Mitglieder der einzelnen Arbeitsgruppen im Projekt „St. Georgen 2000“ Ideen zur Verschönerung und Verbesserung der Bergstadt entwickelt. Im SÜDKURIER werden am 18. Januar 1996 die Wünsche und Vorstellungen der Gruppen Fremdenverkehr sowie Natur und Umwelt unter die Lupe genommen.

Viele Ideen rund um den Klosterweiher

Die Arbeitsgruppe Fremdenverkehr hat für das Gebiet um den Klosterweiher eine ganze Reihe von Vorschlägen, die nicht nur für die St. Georgener, sondern auch für die Feriengäste anziehend sein sollen. So sollte entlang der B 33 ein Campingplatz angelegt werden. Dazu könnte die Klostermühle aufgewertet und mit Duschen und Toiletten versehen werden.

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Camper als Zielgruppe

Gedacht sei auch an die Einrichtung einer Ferienwohnung und an Stromanschlüsse für die Camper. Das Gebiet am St. Georgener „Hausmeer“ sei einerseits verkehrstechnisch gut erreichbar, andererseits auch idyllisch gelegen. Dazu sollte ein Rundweg den Klosterweiher erschließen mit lauschigen Plätzen und kleinen Brunnen. Der Stadtgarten soll daran angebunden werden und ein Tages-Café sowie Bootsverleih zögen auch Touristen an. Dazu könnten Kutschfahrten für Feriengäste von Hof zu Hof mit Schwarzwald-Vesper und Kirschwasser angeboten werden.

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Die Gruppe Natur und Umwelt hat weniger konkrete Vorschläge. Die Teilnehmer wollen in erster Linie die Umwelt schonen und pflegen. Besonderes Augenmerk gilt den Waldrändern. Hier könne in einer Aktion mit Zurückschneiden von Hecken, mit Pflanz- und Pflegemaßnahmen Abhilfe geschaffen und somit auch den Feriengästen eine schöne Landschaft geschaffen werden.

Naturdenkmal contra Industrie- und Gewerbegebiet

Konflikte sieht man laut SÜDKURIER bei den Vorstellungen der Gruppe zur Ausweisung eines flächenhaften Naturdenkmals anstelle eines Industrie- und Gewerbegebiets an der Brigach. An der Brigach selbst sollte ein bis zu 20 Meter breiter Geländestreifen für naturnahe Gestaltung ausgewiesen werden.

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