Ein Jahr wie kein anderes hat der Tennisclub St. Georgen heuer erlebt. Wegen der Corona-Pandemie wurden der Sportbetrieb und die Gaststätte im März von einem Moment auf den anderen auf Null zurückgefahren. „Das Virus hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt Vorsitzender Thomas Wagner – und gibt sich aus heutiger Sicht dennoch optimistisch.

Auf weitere zwei Jahre im Amt bestätigt sind von links der Vize-Vorsitzende Axel Strittmatter und Hallenwart Wolfgang Aberle.
Auf weitere zwei Jahre im Amt bestätigt sind von links der Vize-Vorsitzende Axel Strittmatter und Hallenwart Wolfgang Aberle. | Bild: Werner Mueller

Niemand hat im vergangenen Jahr Corona auf dem Schirm gehabt. Umso schlimmer war es für den Verein, „in einer Nacht- und Nebelaktion die Halle nebst den Freilufttennisplätzen zu sperren, das Restaurant zu schließen und alle Abonnenten über den ausgefallenen Spielbetrieb zu informieren“, so der Tennisclub-Chef. Die Monate April und Mai wurden somit zu Totalausfällen für den Verein. Wenigstens hätten viele Abonnenten zugesagt, wieder spielen zu wollen.

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Thomas Wagner konnte den Jahresrückblick 2019 kurzweilig gestalten, nicht ohne den Blick auf das Wesentliche zu lenken. „Das Sportjahr 2019 war ein erfolgreiches Jahr“, bilanzierte Wagner. So berichtet er weiter, dass die Schließanlage im Gebäude der Tennishalle komplett erneuert wurde. Die alte Granulatmaschine wurde altershalber gegen ein neues Exemplar ausgewechselt. Ab August wurde die Gaststätte dann zur Baustelle. Es war ein „Gewaltakt mit schwierigen Lösungen“. Thomas Wagner erklärt die Vorgehensweise hinsichtlich Rückbau und Neuinstallationen. Die komplette elektrische Anlage im Gaststättenbereich wurde neu eingebaut und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Deckenkonstruktion wurde isoliert und eine Zwischendecke neu eingebaut.

Immer neue Hindernisse

Ein wesentlicher Anteil der geleisteten Arbeitsstunden entfiel auf den Innenausbau. Ende September 2019 konnten wieder die ersten Gäste kommen. Der Umbau der Gaststätte sei deutlich teurer geworden als veranschlagt, so der Vorsitzende. Allerdings seien während der Baumaßnahme immer wieder neue „Hindernisse“ aufgetaucht, die es zu beheben galt. So wurden unter anderem die Fenster erneuert und neue Heizkörper eingebaut.

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„Wir wollen versuchen, weitere Maßnahmen im Bereich Umbau und Heizanlage mittelfristig in Angriff zu nehmen“, kündigt Thomas Wagner an. Glücklicherweise seien immer wieder freiwillige Helfer gefunden werden, um notwendige Arbeiten an der Tennishalle zu übernehmen. Diese ehrenamtlichen Helfer trugen dazu bei, dass der Verein eine Menge Geld gespart hat, wofür Thomas Wagner allen Beteiligten dankte.

Und dann auch noch ein Einbruch

Im August 2020 wurde mit der Vermarktung der Halle begonnen. Wichtig zu wissen ist: Je vier Personen dürfen in die Umkleidekabine und je zwei Personen in die Dusche. „In der Krise haben wir oft gelernt, flexibel zu sein“, sagt Wagner. Kaum, dass die neuen Fenster eingebaut waren, wurde ein Einbruch verübt. „Wir bleiben auf dem Schaden hocken“, ist vom Vorsitzenden zu hören.

Von Sport bis Statistik

Philipp Kölz berichtet über den sportlichen Verlauf, ebenso Jugendwart Axel Sauter. Schatzmeister Edgar Langenbacher informiert über die Kassenlage, Hallenwart Wolfgang Aberle berichtet über die erledigten Aufgaben und Axel Strittmatter schildert anhand von Grafiken die neuste Vereinsstatistik.