Die Stadt St. Georgen reagiert auf die steigenden Infektionszahlen in der Bergstadt. Ab morgen, 16. Oktober, gelten folgende Regelungen: Bei privaten Veranstaltungen in öffentlichen Räumen – also Räume, die für die Veranstaltung gemietet oder anderweitig zur Verfügung gestellt wurden – dürfen maximal 50 Personen anwesend sein. Bei Veranstaltungen in privaten Räumen gilt eine Teilnehmerzahl von maximal 25 Personen.

Ausnahmen

Von der Regelung ausgenommen sind Zusammenkünfte, bei denen nur Personen anwesend sind, die in gerader Linie verwandt sind, es sich um Geschwister und deren Nachkommen handelt oder die Personen dem eigenen Haushalt angehören.

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Sieben-Tages-Inzidenz entscheidend

Außerdem gilt: Sobald die Sieben-Tages-Inzidenz von 50 Neu-Infizierten pro 100 000 Einwohnern im Schwarzwald-Baar-Kreis überschritten wird, gibt es eine Allgemeinverfügung des Landratsamtes, die in Kraft tritt. Sollte die Sieben-Tages-Inzidenz von 35 Infizierten pro 100 000 Einwohner des Landkreises unterschritten werden, tritt die Allgemeinverfügung außer Kraft.

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Begründung der Allgemeinverfügung

Die Allgemeinverfügung wird von der Stadt so begründet, dass die Fallzahlen im Landkreis innerhalb weniger Tage stark angestiegen seien und ein „erhöhtes regionales Risiko“ für eine Infektion bestünde. Es sei zu vermuten, dass die Häufung der Fälle im Kreis „hauptsächlich durch Personen mit Aufenthalt in einem der Risikogebiete oder durch Kontaktpersonen zu bestätigten Fällen“ zurückzuführen seien.

In der Verfügung ist die Rede von einer „sich dynamisch entwickelnden Lage“, weshalb dafür gesorgt werden müsse, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um „die Gesundheitsversorgung für die gesamte Bevölkerung aufrecht zu erhalten“.

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Warum die Maßnahme, private Feiern zu beschränken?

Es gebe einen „Zusammenhang zwischen größeren privaten Feiern im Familien- und Freundeskreis und der steigenden Inzidenz“. Dies sei auf „Vertrautheit und Nähe der Teilnehmenden“ sowie auf eine hohe Verweildauer auf privaten Veranstaltungen zurückzuführen.

Warum die Unterscheidung zwischen öffentlichen und privaten Räumen?

Private Räume, so heißt es in der Verfügung, seien „räumlich begrenzt, die Abstandsregeln können nicht eingehalten werden“. Öffentliche Räume seien „typischerweise größer“.

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