Lange hatten die Verantwortlichen des Theaters im Deutschen Haus versucht, trotz schwieriger Bedingungen durch die Corona-Pandemie an ihrem Programm für Dezember und Januar festzuhalten. Jetzt, nach der Verlängerung der aktuell geltenden Maßnahmen, haben sie dazu eine klare Entscheidung gefällt. Der Spielbetrieb ruht bis Ende Januar, wie es nun in einer Mitteilung heißt.

Termine absagen ist zermürbend

Zu diesem Entschluss sei das Vorstandsgremium nach intensiven Beratungen gekommen. Zwar gelten die aktuellen Einschränkungen nur für das laufende Jahr, es sei jedoch damit zu rechnen, dass auch im neuen Jahr Maßnahmen greifen werden. Es sei zudem für alle Beteiligten sehr ermüdend und zermürbend, permanent Termine festzulegen, sie zu bewerben und sie dann wieder absagen und auch rückabwickeln zu müssen.

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Ob der Probenbetrieb im Januar wieder aufgenommen werden kann, hänge von den bis dorthin geltenden Vorgaben ab. Konkret abgesagt werden für Dezember und Januar der Märchennachmittag mit Ben Tisler und Johanna Zelano, sowie die Premiere mit „Two to listen to“, die, wenn möglich, auf Februar verschoben wird. Die für diese Adventszeit geplante Märchenproduktion sowie die im Januar angedachte Show „Kabarett meets Comedy“ müssen entfallen und finden dann im Advent 2021 und im Januar 2022 statt. Man sei sich bewusst, dass die Absagen besonders für die Darsteller große Opfer bedeuten. Schließlich hätten sie sich über den Herbst mit ihren Rollen befasst, Texte gelernt und geprobt.

Hoffnung auf erstes Quartal 2021

Das Theaterteam hofft derzeit, im ersten Quartal 2021 den Spielbetrieb Zug um Zug wieder aufnehmen zu können. Bis dorthin können Interessierte, so heißt es, sich an den Märchenfenstern, die es an Adventssonntagen und Heiligabend gibt, sowie am „Digitalen Adventskalender“ erfreuen. Diesen will das Theaterteam auf Social-Media-Plattformen und der Homepage präsentieren.