Seit Montag, 0 Uhr, ist die Bundesnotbremse außer Kraft getreten. Aufgrund seit einer Woche anhaltender Inzidenzzahlen von unter 100 dürfen seither unter anderem Beherbergungsbetriebe wieder Gäste aufnehmen. Gar nicht erwarten konnte dies eine Familie aus Franken. Sie reiste noch in der Nacht auf den Schweizermichelhof in Brigach an, um erholsame Ferientage im Schwarzwald zu verbringen. Sie dürften so auch die ersten Gäste sein, die nach der langen Corona-Zwangspause Ferien im Schwarzwald-Baar-Kreis begonnen haben.

Sehnsucht nach Normalität und Erholung

Familie Fraunholz, das sind Vater Tobias, Mutter Marion und die Kinder Jonathan und Meiva sowie Hund Gucci aus der Nähe von Nürnberg. Sie klingelten weit nach Mitternacht bei Elke Henninger. Die hat ihre Gäste schon erwartet. „Wir sind am Abend losgefahren, weil wir es nicht mehr erwarten konnten. Es war so lange nichts und wir hatten Sehnsucht nach einem Stück Normalität und Erholung“, erklärt Marion Fraunholz. „Und wir wollten den Montag bereits entspannt beginnen“, ergänzt Papa Tobias. Bereits im vergangenen Jahr hat die Familie Ferien auf dem Schweizermichelhof verbracht.

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Der Hof ist gerade für Kinder ein tolles Erlebnis. Jonathan und seine Schwester Meiva haben am Morgen gleich den großen Spielplatz in Beschlag genommen. „Die Kinder mussten jetzt so lange auf vieles verzichten, jetzt müssen sie sich mal austoben“, sagte die Gastgeberin Elke Henninger und freute sich, dass sich die Gäste so wohlfühlen.

Testvorgaben sind kein Problem

Mit den Vorgaben, dass Gäste einen negativen Schnelltest vorweisen müssen und sich während ihres Aufenthalts alle drei Tage testen müssen, hat Familie Fraunholz kein Problem. Wenngleich die Inzidenzzahlen in ihrem Landkreis deutlich niedriger sind und aktuell bei einem Wert von 41 liegen. „Wir beide sind bereits vollständig geimpft und die Kinder sind die Tests gewöhnt.“

Die Schnelltests können die Gäste bei Bedarf sogar direkt auf dem Hof machen. „Die Gäste machen den Test selbst und ich kann ihnen dann eine Bescheinigung ausstellen“, sagt Elke Henninger.