Das St. Georgener Rathaus wird ab der kommenden Woche wieder öffnen. Es war aufgrund der Corona-Krise seit Mitte März geschlossen und für Bürger nur telefonisch erreichbar. Für Notfälle hatte die Verwaltung eine Rufnummer eingerichtet. Viele Mitarbeiter arbeiteten im Homeoffice. Doch auch mit der jetzt geplanten Öffnung wird es zunächst eine schrittweise Rückkehr zur Normalität werden, denn nach wie vor gelten beim Gang in das Rathaus besondere Bedingungen.

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Nur mit Anmeldung

„Termine mit den verschiedenen Abteilungen sind wegen Corona allerdings weiterhin nur auf Anmeldung möglich“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung am Dienstag. Man wolle mit dieser Maßnahme Personenansammlungen in den Räumlichkeiten vermeiden. Nach wie vor gelte es, Besucher und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Das war auch der Grund für die Schließung bei Ausbruch der Krise vor rund drei Monaten gewesen.

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Des Weiteren müssen Besucher des Rathauses im Eingangsbereich einen Fragebogen zur Registrierung ausfüllen, den man dann an der Pforte abgeben muss. Zudem bestehe innerhalb des Gebäudes eine Mundschutzpflicht. Einen solchen könne man bei Bedarf auch am Eingang erwerben. Zusätzlich sollte auch innerhalb des Rathauses auf den Mindestabstand von 1,5 Metern geachtet werden. Die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung haben sich nicht geändert. Diese sind von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr. Donnerstags ist bis 18 Uhr geöffnet.

Hallennutzung nur im Sonderfall

Die städtischen Hallen können derzeit nur im Sonderfall und mit Einschränkungen, die die Corona-Verordnung des Landes vorgibt, genutzt werden, wie Kathrin Frenz, Sprecherin der Stadtverwaltung, auf SÜDKURIER-Anfrage mitteilt. Sie sagt: „Die Vereine, die ihren Trainingsbetrieb wieder aufnehmen möchten, müssen sich für eine Genehmigung an mich, beziehungsweise das Ordnungsamt, wenden und hierfür ein Hygienekonzept vorlegen.“ Da es für jede Sportart gesonderte Regelungen in der Corona-Verordnung gebe, müsse jede Anfrage einzeln geprüft werden. Aus diesem Grund könne es derzeit noch keine pauschale Öffnung der Hallen für den regulären Betrieb geben.