Seit Montag gilt die von der baden-württembergischen Landesregierung verordnete Mund- und Nasen-Schutzmasken-Pflicht zur Eindämmung einer Corona-Infektion in öffentlichen Einrichtungen, beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Wir haben Bürger gefragt, wie sie mit der neuen Situation umgehen und ob sie die Maßnahme sinnvoll finden.

Große Vielfalt der Modelle

Ob selbst genäht oder gehäkelt, aus dem Baumarkt oder medizinisch geeignet – die Vielfalt der Mund- und Nasenschutzmasken, die die Kunden am Montag im Supermarkt trugen, war jedenfalls groß.

  • Hugo Jäckle aus Langenschiltach: „Man muss sich halt dran gewöhnen, aber wenn es hilft, ist es gut. Wir müssen ja an die nachfolgende Generation denken, drum mach ich das“ sagt Hugo Jäckle aus Langenschiltach, der eine Lackierermaske trägt.
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  • Bernd Werner aus Oberndorf: Er hat bereits vergangene Woche begonnen, die Schutzmaske zu tragen, um sich daran zu gewöhnen. „Es ist ungewohnt, so einkaufen zu gehen, aber prinzipiell finde ich das in Ordnung. Man muss auch Vorbild sein.“
Bernd Werner, Oberndorf.
Bernd Werner, Oberndorf. | Bild: Sprich, Roland
  • Magdalena Sackmann aus Triberg: Sie sagt, dass sie unter der Maske schlecht Luft bekommt. „Ich gehe gezielt und schnell einkaufen und draußen setze ich die Maske wieder ab.“ Sie findet die Maskenregelung in Ordnung, „weil es viele Menschen gibt, die keine Rücksicht nehmen und keinen Abstand halten“.
  • Silvia Soniesky aus St. Georgen: Was sie von Corona hält, hat sie direkt auf ihre selbst gehäkelte Maske geschrieben. „F. Corona“. „Die Brille beschlägt dauern, das ist nervig“; sagt sie. Ob die Maskenpflicht Sinn mache, können man ihrer Ansicht nach als Laie gar nicht beurteilen. „Erst wurden die Masken als nutzlos bezeichnet und jetzt sind sie plötzlich Pflicht, da kann sich ja jeder sein eigenes Resümee ziehen.“
Silvia Soniesky, St. Georgen.
Silvia Soniesky, St. Georgen. | Bild: Sprich, Roland
  • Katharina und Gerhard Rehm aus Stuttgart: Das Problem mit der beschlagenen Brille kennen auch Katharina und Gerhard Rehm aus Stuttgart, die in St. Georgen ihren Zweitwohnsitz haben. „Ich finde das im Großraum St. Georgen mega albern, hier sind die Menschen doch vernünftig“, sagt Katharina Rehm. Ihr Mann Gerhard gibt einen weiteren Aspekt zu bedenken. „Wenn man die Maske aufzieht und den Gummi hinter die Ohren klemmt, kann das Hörgerät rausrutschen und verloren gehen. Ist mir bereits passiert“, ärgert er sich.
Katharina und Gerhard Rehm, Stuttgart.
Katharina und Gerhard Rehm, Stuttgart. | Bild: Sprich, Roland
  • Edgar Spies aus St. Georgen: Er sieht die Sache pragmatisch. „Das ist jetzt so, ich finde das vernünftig und man muss sich jetzt fügen.“
Edgar Spies, St. Georgen.
Edgar Spies, St. Georgen. | Bild: Roland Sprich
  • Jörg Linhard aus St. Georgen: Er findet es „gut, wenn alle eine Maske tragen, denn dann sind wir auch alle geschützt.“
Jörg Linhard, St. Georgen.
Jörg Linhard, St. Georgen. | Bild: Sprich, Roland

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