Seit Samstagabend ist der Bergstadtsommer 2020 Geschichte. Die 13. Auflage endete mit dem Abschlusskonzert in der Stadthalle. Mit Corona hat sich die Kunstszene verändert. Karsten Dönneweg zeigte sich als Initiator glücklich darüber, dass der Hilferuf an die Sponsoren angekommen und angenommen worden sei. Es ist bekannt, dass Dönneweg nichts dem Zufall überlässt. Alles wird akribisch bis ins Detail vorbereitet, wenn auch die Voraussetzungen nicht ideal waren.

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Waren die bisherigen Aufführungen in St. Georgen besondere hochkarätige Erlebnisse, so war mit dem Abschlusskonzert in der Stadthalle mit dem Schwarzwald Kammerorchester durchaus eine Steigerung zu erwarten. Mit der Beethoven-Ouvertüre zu „Coriolan“ in c-Moll op. 62 legt Dirigent Karsten Dönneweg gleich zu Beginn die musikalische Richtung fest.

Großzügig zeigt sich das Publikum beim Beifall spenden.
Großzügig zeigt sich das Publikum beim Beifall spenden. | Bild: Werner Mueller
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Mit dem Klaviervirtuosen Frank Dupree wurde ein Künstler von hohem musikalischen Rang dem begeisterten Publikum präsentiert. Mit seiner Spielweise von Ludwig van Beethovens „Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58“ sprang der Funke der Begeisterung schnell ins Publikum über. Über weite Passagen war Dupree solistisch unterwegs. Frenetischer, stehender Beifall zur Verabschiedung und eine besondere Improvisation von „Over the Rainbow“ beeindruckte das Publikum.

Großzügig zeigt sich das Publikum beim Beifall spenden.
Großzügig zeigt sich das Publikum beim Beifall spenden. | Bild: Werner Mueller
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Das Schwarzwald Kammerorchester mit Blick auf die Cellisten und die Streichbassisten.
Das Schwarzwald Kammerorchester mit Blick auf die Cellisten und die Streichbassisten. | Bild: Werner Mueller

Felix Mendelssohn Bartholdy war der weitere Komponist von dem ein orchestrales Werk zur Aufführung kam. Karsten Dönneweg hatte die Konzertleitung. Und er zeigte einmal mehr seine gewonnene Erfahrung in der Führung des Kammerorchesters. Mit präzise gesetzten Klangbildern der Symphonie Nr. 4 A-Dur „Italienische“, lässt Dönneweg dem Orchester den nötigen Raum zu dessen Entfaltung.

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