Dort, so heißt es in der im SÜDKURIER vom 4. Dezember 1995 erschienen Vorankündigung, tobt der Verkehr und in die Schwarzwaldidylle kommen seltsame Gestalten. Der Film sei eine Schwarzwälder Heimatgeschichte, deren regionale Ränder von Kapstadt bis Moskau und Madrid reichen. Die Geschichte des Films sei laut Filmbeschreibung „zum Verzweifeln und zum Lachen“. Sie knüpfe an die vorangegangenen Filme Strittmatters an. Der Autor spielt im Film in der Nebenrolle als Reporter mit.

Tod mit 34 Jahren

Der ehemalige Schüler des St. Georgener Gymnasium verstarb vor Fertigstellung des Films an Herzversagen, was auch der SDÜKURIER berichtete. Strittmatter wurde nur 34 Jahre alt und hinterlässt ein Werk, das – so heißt es in der Lokalzeitung – zunächst aufgearbeitet wird. Danach wird entschieden, wo es archiviert werden soll.

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Die Premiere findet am 16. Dezember 1995 im leergeräumten Bauhof statt. In der beheizbaren Halle finden rund 400 Personen auf Bierbänken Platz. Die zwei Filmprojektoren werden vom kommunalen Guckloch-Kino Villingen zur Verfügung gestellt. Diese erste Publikums-Aufführung hat Felix Starosta, Kunstlehrer in St. Georgen und Freund des Verstorbenen, organisiert. Der Eintritt ist frei. Darauf bestand der Regisseur des Films, Didi Danquart. Das Publikum setzt sich aus geladenen Gästen, dem 80-köpfigen Filmteam und Bürgern St. Georgens zusammen. Die Familie des Verstorbenen will sich dabei im Hintergrund halten. Das sei die Premiere des Regisseurs, heißt es vom Bruder des Verstorbenen, Hans-Peter Strittmatter.