Die Firma Wagner Heizung Sanitär feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Die Sektkorken knallen wegen der Corona-Krise allerdings nicht.

Anfangs nicht mal ein Telefon

1970 machte sich Wolfgang Wagner mit seinem Betrieb selbständig, nachdem er ein Jahr zuvor die Meisterprüfung abgelegt hatte. „In den ersten sechs Monaten hatte ich noch nicht mal Telefon“, erinnert sich der Firmengründer. Seine Kunden mussten immer persönlich vorbei kommen, um ihm einen Auftrag zu geben. Das erste Geschäft war in der Bühlstraße. 1982 zog die Firma an den heutigen Standort in der Weidenbächlestraße.

Im Laufe der Jahre wuchs der Betrieb stetig um Mitarbeiter an. „Anfang der 190er Jahre hatten wir 20 Beschäftigte“, blickt der Firmengründer zurück. Im Jubiläumsjahr sind es insgesamt zehn Beschäftigte. 1994 stieg Tochter Marion nach ihrer Ausbildung zur Zentralheizungs- und Lüftungsbauerin in das Unternehmen ein.

Elektronikkenntnisse heute sehr wichtig

Im Laufe der vergangenen fünf Jahrzehnte hat sich der Aufgabenbereich im Heizungs- und Sanitärhandwerk stark gewandelt. „Früher gab es bei den Öl- und Gaskesseln wenig Elektrik und praktisch keine Elektronik an den Geräten. Heute braucht man schon gute Elektronikkenntnisse“, sagt Wolfgang Wagner. Das macht die Suche nach Fachkräften nicht einfacher. Wobei in der Firma stets künftige Fachkräfte ausgebildet wurden.

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2017 wurde der Betrieb in eine GmbH umgewandelt. Zunächst mit Wolfgang und Marion Wagner als geschäftsführende Gesellschafter. 2019 stieg Martin Fichter als weiterer Gesellschafter und Geschäftsführer mit ein. Fichter hat bereits 2006 seine Ausbildung als Anlagenmechaniker für Heizung, Sanitär und Klimatechnik hier absolviert und 2016 die Meisterprüfung abgelegt.

Modernisierung und Instandhaltung von Objekten

Die Stärke ihrer Firma sehen die drei Geschäftsführer klar in der Modernisierung und Instandhaltung von Objekten. „Was uns zudem auszeichnet, ist unser hohes Maß an Flexibilität“, betont Marion Wagner. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie war Wolfgang Wagner noch stark im Tagesgeschäft aktiv. „Jetzt gehe ich es ruhiger an“, sagt der 79-Jährige.

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