Noch ist die Straße nicht fertiggestellt, einen Namen hat sie aber schon. Glücklich waren mit diesem Vorschlag aber nicht alle. Die Straße im zweiten Abschnitt des Baugebiets Glashöfe soll nach Beschluss des Gemeinderats „Am Feldweg“ heißen.

Nicht vom Namen überzeugt

Der Brigacher Ortschaftsrat hatte sich für diesen Namen ausgesprochen. Das Brigacher Gremium war zuständig, weil das Baugebiet auf der Sommerau liegt und diese wiederrum zur Gemarkung des Ortsteils gehört. Zweifel gab es aber auch dort. „Ich bin mit dem Namen selbst nicht so glücklich“, sagte Ortsvorsteher Georg Wentz.

Er hätte auch schön gefunden, wenn man die Straße „Sommeraublick“, so heißt die schon bewohnte Straße im ersten Bauabschnitt, auch namentlich fortgeführt hätte. Das aber hätte die Option verbaut, die Straßen mittels eines Pollers zu trennen, um den Durchfahrverkehr zu verhindern.

Sieben Räte enthalten sich

Das ist wohl, so erzählte Wentz, ein Wunsch von einigen Anwohnern. Versprochen sei das aber nicht, wie Bürgermeister Michael Rieger sagte. Die Zweifel am gewählten Namen drückten sich auch durch das Abstimmungsverhalten des Gemeinderates aus. Das Votum erfolgte zwar einstimmig, weil es keine Gegenstimme gab (13 Räte wären dafür), sieben jedoch enthielten sich ihrer Stimme.

Vermarktung läuft zufriedenstellend

Der Verkauf der Grundstücke im zweiten Abschnitt läuft dagegen zur Zufriedenheit der privaten Investoren, wie es auf Anfrage heißt. Die Vermarktung des ersten Teils des Gebiets ist bereits abgeschlossen.

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„Bisher sind sieben Grundstücke entweder verkauft oder reserviert“, sagt Bärbel Faber, Prokuristin der Ecu Grund&Boden GmbH aus München, zur Vermarktung des zweiten Bauabschnitts, die seit Mai läuft. Das sei zufriedenstellend, wie sie sagt.

Die Vorarbeiten, also die Erschließung, steht wohl recht zeitnah vor dem Abschluss. „Bereits im November werden die Erschließungsarbeiten für den zweiten Bauabschnitt aller Voraussicht nach abgeschlossen sein“, sagt Bärbel Faber.